
Ostsee-News:
Artikel und Fotos
Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de
"Zeit für Rügen
und Hiddensee"

Zeitung erscheint seit 2011. Abo für die vier Ausgaben des Jahres 2012 zum Preis von
14,- Euro (inklusive Postgebühr und Mehrwertsteuer) möglich. Weitere Infos hier: Zeitung
Ausgewählte
News und Infos:
Bergen auf dem Europaweg


Mehr Wissen
über Rügen

Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels

Reiseführer

Baltikum
DänemarkDeutschland (Ostsee)EstlandLettland LitauenNorwegenPolenRügen/Hiddensee/
StralsundSchwedenUsedom

|
|
Aal
gefährdet. Aal-Untersuchung von Experten. Ergebnis:
Ostseeaal kommt noch flächendeckend in Mecklenburg-Vorpommern (M-V)
vor. Aber ein langfristig
anhaltender Trend rückläufiger Aalerträge, trotz Besatzmaßnahmen
durch Fischerei. Ausbleiben bzw. geringes Niveau einwandernder Glasaale.
Auffassung, dass der begehrte und schmackhafte Aal in "die Rote Liste
der Rundmäuler, Süßwasser- und Wanderfische Mecklenburg-Vorpommerns
aufgenommen werden muss"
News
von der Ostsee
Samstag, 4. Januar 2003
Expertenmeinung:
Ostseeaal gefährdet.
Aufnahme in "Rote Liste M-V" notwendig?
Langfristiger Rückgang der Aalerträge...
Ostsee,
Mecklenburg-Vorpommern (ur). Was
am Freitag (3. Januar 2003) in einer Pressemitteilung des Umweltministeriums
des Landes Mecklenburg-Vorpommern (M-V) über den Ostseeaal verbreitet
wurde, dürfte nicht nur bei Anglern und Fischern für Diskussionen
sorgen. Im Titel der Pressemitteilung stand tatsächlich: "Gefährdeter
Ostseeaal kommt auf Rote Liste M-V". In der Mitteilung wurde dann
allerdings nur von Experten gesprochen, die diese Auffassung vertreten,
also kein entsprechender Beschluss genannt. Nachfolgend der Wortlaut der
Pressemitteilung: "Der Aal, weltweit einer der kostbarsten, weil
teuersten Nutzfische ist gefährdet. Zu diesem Ergebnis kommt ein
Autorenkollektiv, das im Auftrag des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern
die Gefährdung des Ostseeaals untersucht hatte. Die Experten
ein Fischereiwissenschaftler der Universität Rostock, ein Fischbiologe
der Gesellschaft für Naturschutz und Landschaftsökologie
e.V. Kratzeburg und ein Diplomfischwirt der Arbeitsgruppe Heimische
Wildfische e.V. Wendorf vertreten die Auffassung, dass der
begehrte und schmackhafte Wasserbewohner heute in die Rote Liste der Rundmäuler,
Süßwasser- und Wanderfische Mecklenburg-Vorpommerns aufgenommen
werden muss. Nach den im Land vorgenommenen Erhebungen kommt der Ostseeaal
zwar immer noch flächendeckend vor. Dies ist jedoch in erster Linie
Ergebnis der intensiven Besatzmaßnahmen durch die Fischerei. Der
langfristig anhaltende Trend rückläufiger Aalerträge aus
den Küstengewässern M-V seit nunmehr über 30 Jahren um
etwa 90 % beleuchtet die wahre Situation, da diese Fänge fast ausschließlich
auf dem natürlichen Nachwuchs basieren, so der Artenschutzexperte
im Schweriner Umweltministerium Dr. Ralph Labes. Das Ausbleiben bzw. ein
äußerst geringes Niveau einwandernder Glasaale weist auf ein
grundsätzliches Vermehrungsproblem hin, das, ganz gleich welche Ursache
dafür verantwortlich ist, die Bestände langfristig, d.h. nachhaltig,
gefährdet."
Mehr zum Aal und zusätzlich
zum Angelsport auf der folgenden Seiten:
aal.htm und angeln.htm
Mit diesem Link geht
es zum aktuellen News-Inhaltsverzeichnis: Nachrichten
von der Ostsee.
Redaktion: Wolfgang Urban (ur)
Infos an: redaktion@kreidefelsen.de
|
|
|