Tourismus: Beliebtestes Inlandziel der Deutschen im Sommerurlaub.
Mecklenburg-Vorpommern hat seine Spitzenposition als beliebtestes Inlandsziel der deutschen Sommerurlauber noch ausbauen können. Das zeigt die neueste Studie des Europäischen Tourismus Instituts (ETI) in Trier. Danach reisten 2007 rund 21 Prozent der Urlauber, die ihre Sommerferien in Deutschland verbrachten, nach Mecklenburg-Vorpommern. Damit konnte das Bundesland seinen Anteil gegenüber 2006 noch um fast einen Prozentpunkt steigern. Bayern (17 Prozent) überholte in der Gunst der deutschen Feriengäste wieder Schleswig-Holstein (knapp 16 Prozent) und liegt nun auf Platz zwei. Weitere Gewinner sind Niedersachsen (plus sechs Prozentpunkte, Platz vier) und Hessen (plus 3,7 Prozentpunkte, Platz sechs). Deutlichster Verlierer ist Baden-Württemberg, das 4,3 Prozentpunkte verlor und auf Platz fünf landete.
Sie möchten nach dieser Zusammenfassung mehr wissen?
Unterhalb der google-Anzeige finden Sie die ausführliche News.
www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste
Täglich vor der Tagesschau Ihre News und Infos für den Urlaub
auf der Ostsee und an der Ostseeküste. Was veränderte sich oder wird gerade geplant? Was hat sich ereignet? Wie sieht es an der Ostsee aus?
© Fotos und Texte: Kreidefelsen GbR, Redaktion: Wolfgang Urban (ur)
24. Oktober 2007 Beliebtestes Inland-Sommer-Urlaubsziel der Deutschen?
Rügen (ur). Wohin reisen die Deuschen im Urlaub? Alles deutet darauf hin, dass Meckelnburg-Vorpommern bei den Reisezielen immer beliebter wird. Nachfolgend das Ergebnis der neuesten Studie des Europäischen Tourismus
Instituts (ETI):
Sommerurlaubsstudie: Mecklenburg-Vorpommern baut Führungsposition aus
Schwerin/Trier. Mecklenburg-Vorpommern hat seine Spitzenposition als
beliebtestes Inlandsziel der deutschen Sommerurlauber noch ausbauen
können. Das zeigt die neueste Studie des Europäischen Tourismus
Instituts (ETI) in Trier. Danach reisten 2007 rund 21 Prozent der
Urlauber, die ihre Sommerferien in Deutschland verbrachten, nach
Mecklenburg-Vorpommern. Damit konnte das Bundesland seinen Anteil
gegenüber 2006 noch um fast einen Prozentpunkt steigern. Bayern (17
Prozent) überholte in der Gunst der deutschen Feriengäste wieder
Schleswig-Holstein (knapp 16 Prozent) und liegt nun auf Platz zwei.
Weitere Gewinner sind Niedersachsen (plus sechs Prozentpunkte, Platz
vier) und Hessen (plus 3,7 Prozentpunkte, Platz sechs). Deutlichster
Verlierer ist Baden-Württemberg, das 4,3 Prozentpunkte verlor und auf
Platz fünf landete.
Laut ETI-Studie auf der Basis von 2000 Telefoninterviews könnten sich allerdings die Vorlieben der Deutschen beim Sommerurlaub im nächsten
Jahr verschieben. Wie die Befragung ergab, nimmt in der langfristigen
Planung zwar nach wie vor Mecklenburg-Vorpommern die Spitzenposition
der Wunschzielliste ein, doch die schleswig-holsteinischen Heiden und
Küsten dürften in der Urlaubergunst wieder an Bayerns Almen und Alpen
vorbeiziehen.
Zwei der wichtigsten Ergebnisse der ETI-Umfrage: Trotz weltweiter
Besorgnis um den Klimawandel ändern die Deutschen ihr Reiseverhalten
bislang nicht. 93 Prozent der Deutschen erklärten, die Diskussion um
den Klimawandel habe sich nicht auf ihre diesjährige Urlaubsplanung
ausgewirkt, berichtete Prof. Heinz-Dieter Quack, Leiter des ETI.
Das zeigt ganz klar: Dieses Thema ist für die ,Reise-Weltmeister,
die deutschen Urlauber, derzeit noch nicht relevant, sagte der
Wissenschaftler. Außerdem verzichten zwei Drittel der Deutschen
darauf, bei der Urlaubsvorbereitung ein Reisebüro oder eine
Touristen-Information einzuschalten. Stattdessen wird immer mehr das
Internet zur Reiseplanung genutzt, fanden die Trierer
Tourismusforscher heraus. 60 Prozent der Befragten, so die ETI-
Studie, informieren sich und buchen übers World Wide Web. 2004 waren
es noch gut 40 Prozent. Insgesamt blieb die Reiseintensität der
Deutschen auf Vorjahresniveau: Mit 48 Prozent ging wieder fast jeder
Zweite zwischen Juni und September für mindestens fünf Tage in die
Sommerferien.
Deutschland beliebtestes Reiseziel der Deutschen
Unter den zehn wichtigsten Reisezielen hält weiterhin Deutschland
(32,2 Prozent) die Spitzenposition, gefolgt von Italien (9,6
Prozent), Spanien (9,5 Prozent), Österreich (6,3 Prozent) und
Frankreich (6,1 Prozent). Gegenüber 2006 erlebten vor allem
Frankreich (plus zwei Prozentpunkte) und Österreich (plus ein
Prozentpunkt) aber auch die Türkei (plus 0,6 Prozentpunkte, Platz
sechs) einen Aufwärtstrend. Ein leichtes Minus (jeweils rund ein
Prozentpunkt) mussten dagegen Italien, Griechenland (Platz neun) und
die Niederlande (Platz acht, zusammen mit Polen) verzeichnen.
Trend zu kürzeren Urlauben hält an
Der Anteil der kürzeren Reisen (fünf bis sieben Tage) erreichte laut
ETI-Umfrage mit 28 Prozent das Vorjahresniveau. Knapp über sieben
Prozent der Deutschen blieben zwei bis drei Wochen von Wohnung und
Arbeitsplatz fern. Knapp jeder zweite Urlauber war zwischen acht und
14 Tage lang in den Sommerferien. Insgesamt gesehen betrug die
Durchschnittsdauer des Sommerurlaubs 12,6 Tage (Vorjahr 12,8 Tage).
Mehrheit der Deutschen kam zufrieden aus den Ferien zurück
Wie die ETI-Studie weiter zeigt, bewegt sich die Gesamt-Zufriedenheit
mit dem Urlaub auf hohem Niveau. Knapp 47 Prozent waren sehr
zufrieden, knapp 44 Prozent immerhin zufrieden. Dabei nahmen
Gastfreundschaft, Unterkunft und familienfreundliche Angebote den
größten Einfluss auf den positiven Urlaubsverlauf. Im internationalen
Vergleich zeigt die Studie, dass die Deutschen in Österreich am
zufriedensten waren (Note 1,4). Auf gleich hohem Niveau äußerten sich
die USA-Urlauber, gefolgt von den Griechenland-Touristen (Note 1,5).
Deutschland rangiert leicht unterdurchschnittlich und bekam die
Zufriedenheitsnote 1,7. Die Inlands-Urlauber waren vor allem in
Mecklenburg-Vorpommern zufrieden. Das bedeutet: Es reisen nicht nur
die meisten Deutschen in den Nord-Osten; sie erleben im
Bundesvergleich dort auch ihre angenehmste Zeit des Jahres.
Urlaubsplanungen für 2008
Obwohl der Sommerurlaub erst wenige Wochen zurückliegt, planen
bereits 80 Prozent der Deutschen auch 2008 wieder zu verreisen. Damit
ist die Reisebereitschaft gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent
angestiegen. Ein Fünftel der Befragten möchte wieder im eigenen Land
Urlaub machen. Doch auch Spanien (15,3 Prozent) und Italien (12,4
Prozent) dürften in der Beliebtheitsskala wieder vordere Plätze
belegen. Griechenland (sechs Prozent), Türkei (5,5 Prozent),
Frankreich (5,2 Prozent) und Österreich (5,1 Prozent) rangieren bei
den ins Auge gefassten Reiseländern für den Sommerurlaub 2008 auf den
nächsten Plätzen.
Reisen nicht günstiger Aufschwung öffnet aber Geldbeutel
Die Bewertung des Preis-Leistungsverhältnisses hat sich bei den
deutschen Sommerurlaubern im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. 44
Prozent empfanden ihren Urlaub als genauso teuer bzw. günstig wie in
den Vorjahren. Es zeichnet sich aber eine deutliche Tendenz ab: Der
wirtschaftliche Aufschwung scheint bei den Reisenden angekommen zu
sein. Hatten 2006 noch knapp 37 Prozent der Nicht-Verreisenden
gesagt, ein Sommerurlaub sei zu teuer, so sank die Zahl in diesem
Jahr auf rund 24 Prozent. Eher wurde der Urlaub auf eine andere
Jahreszeit verschoben
News von der Ostsee und der
Ostseeküste
Informationen für den Urlaub an der Ostsee an: Mailadresse