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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Waldtourismus in Mecklenburg-Vorpommern soll weiter ausgebaut werden Ostsee-News vom 19. Oktober 2008 (ur). Wer zum Urlaub an der Ostsee weilt, wird viele schöne Wälder entdecken, die zu erholsamen Spaziergängen und Wanderungen einladen. Erinnert sei beispielsweise an den herrlichen Buchenwald an der Kreideküste der Insel Rügen. Im Rahmen des Projektes "Waldaktie" sollen u.a. auf den Ostseeinseln Rügen und Usedom weitere, so genannte Klimawälder entstehen. In unseren News vom vergangenen Sonntag berichteten wir über dazu durchgeführte Baumpflanzaktionen, an denen auch Urlauber teilnahmen (Waldaktien-News). Die Erholungsfunktion des Waldes spielte gestern auch auf der Jahrestagung des Landesverbandes Bund Deutscher Forstleute (BDF) eine Rolle. "Waldtourismus" sei "ein wichtiger Aspekt des Tourismuslandes Mecklenburg-Vorpommern", sagte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz. Es gelte die diesbezüglich bestehenden Angebote weiter auszubauen. „Hierzu haben wir in das Förderprogramm zur Entwicklung der ländlichen Räume (ELER) die Maßnahmen zur Erhöhung des Erholungswertes des Waldes mit eingestellt“, so Dr. Backhaus. Wer mehr über die Jahrestagung des Landesverbandes Bund Deutscher Forstleute wissen möchte, findet die entsprechende Mitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz weiter unten auf dieser Seite. Wer indes als Waldtourist eine Urlaubswanderung entlang der Kreideküste von Lohme nach Sassnitz bzw. in umgekehrte Richtung plant und dabei den Königsstuhl besuchen möchte, der sei darauf aufmerksam gemacht, dass dieser während der Öffnungszeiten des Nationalparkzentrums Königsstuhl nur mit einem Ticket für das gesamte Zentrum zugänglich ist. Mehr Infos dazu mit diesem Link: Problematische Preispolitik am Königsstuhl www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 19. Oktober 2008 Waldtourismus soll weiter ausgebaut werden: Ostsee / Mecklenburg-Vorpommern (ur): Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern sandte uns zur gestern durchgeführten Jahrestagung des Landesverbandes Bund Deutscher Forstleute (BDF) die folgende Mitteilung: „Mit der Landesforstanstalt als Einheitsforstverwaltung und der damit verbundenen Übertragung aller Aufgaben der unteren Forstbehörde haben wir einen für Deutschland beispielgebenden Weg beschritten“, sagte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus anlässlich der Jahrestagung des Landesverbandes Bund Deutscher Forstleute (BDF) in Tellow (Landkreis Güstrow). Er gehe davon aus, dass mit der Bildung der Landesforstanstalt in Mecklenburg-Vorpommern zukunftsfähige Verwaltungsstrukturen für den Forstbereich geschaffen werden konnten. Darüber hinaus geht der Minister in seiner Rede neben der Nutz- und Schutz- auch auf die Erholungsfunktion des Waldes ein und macht deutlich, dass der Waldtourismus ein wichtiger Aspekt des Tourismuslandes Mecklenburg-Vorpommern ist und die bestehenden Angebote weiter auszubauen sind. „Hierzu haben wir in das Förderprogramm zur Entwicklung der ländlichen Räume (ELER) die Maßnahmen zur Erhöhung des Erholungswertes des Waldes mit eingestellt“, so Dr. Backhaus. In diesem Zusammenhang werde die Qualifikation des Forstmannes oder der Forstfrau als Gestalter, Organisator und Kommunikator zunehmend gefragt sein. Das Durchschnittsalter der in der Forstwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns Beschäftigten liegt derzeit bei 48 bis 50 Jahren. „Allein diese Aussage macht die Brisanz für die weitere wirtschaftliche Entwicklung einerseits, andererseits die Dringlichkeit für eine solide Aus-, Fort- und Wei-terbildung deutlich“, sagte der Minister. Die Landesforstanstalt stellt 30, die kommunale und die Bundesforst stellen jeweils zwei Ausbildungsplätze bereit. Von den acht anerkannten Lohnunternehmen bilden gegenwärtig drei aus. „Diese Anzahl Ausbildungsplätze reichen nicht aus“, erläuterte der Minister und verweist auf das Bildungszentrum für die Berufe der Agrar- und Hauswirtschaft und für die Forstwirtschaft in Güstrow-Bockhorst. Neben der Ausbildung stehe für die Zukunft die Fort- und Weiterbildung im Mittelpunkt. „Wir haben für eine gezielte Fort- und Weiterbildung in der Forstwirtschaft den rechtlichen Rahmen gesetzt. Einerseits für die Meisterausbildung und für Anpassungsfortbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz sowie andererseits für Weiterbil-dungsmaßnahmen, die nach der entsprechenden Richtlinie ge-fördert werden“, hob der Minister hervor. Wer heute die Berufsbildung nicht ernst nehme, eine gezielte Aus-, Fort- und Weiterbildung betreibe, werde morgen nicht mehr marktfähig sein. Auch in der öffentlichen Verwaltung werde zukünftig wieder Bedarf an forstlichen Fachkräften bestehen. Auch wenn der Bedarf in den einzelnen Ebenen unterschiedlich ausgeprägt sei, so seien die Zielzahlen des Personalkonzeptes in allen Ebenen bereits in Sicht. „Auch im Bereich der Forstwirte, in dem noch der größte Abbau notwendig ist, soll ein kleiner Einstellungskorridor bleiben“, stellte der Minister in Aussicht. „Der forstliche Berufsstand steht vor fachlichen Herausforderungen, um den Wandel erfolgreich zu meistern. Dabei kann begründet mit Optimismus in die Zukunft geschaut werden“, fasste Dr. Backhaus zusammen. News von der Ostsee und der
Ostseeküste
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