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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Kormorane: Der Kormoran (Phalacrocorax carbo) wurde vom Ostsee-News vom 9. Oktober 2009 (ur). Kaum ein Vogel löst auch an der Ostsee so heftig kontroverse Diskussionen aus wie der Kormoran, mit wissenschaftlichen Namen "Phalacrocorax carbo" genannt. Mehrfach haben wir darüber in den vergangenen Jahren in unseren News berichtet. Angesichts dessen war es nicht verwunderlich, dass die heute bekannt gewordene Wahl des Kormorans zum "Vogel des Jahres 2010" sofort auch heftige Kritik auslöste, so u.a. vom bayrischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU). Sein Kollege im Ostsee-Bundesland Mecklenburg-Vorpommern reagierte gelassener. Dr. Till Backhaus (SPD) erklärte u.a.: „Der Kormoran steht auf der Roten Liste der unter Schutz stehenden Arten in Europa. Darauf will der NABU in der Öffentlichkeit hinweisen. Das kann ich verstehen. Ich kann aber auch verstehen, dass die Fischer dafür wenig Verständnis aufbringen, denn schließlich sind die fischereilichen Schäden, die dieser Vogel verursacht immens“. Mir sind auch keine Urlauber bekannt, die als Angler an der Ostsee begeistert sind, wenn sie ausgerechnet Kormorane in ihrer Nähe sehen. Infos zum Angeln in der Ostsee hier: Angeln in den Gewässern www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 9. Oktober 2009 Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Ostsee, Bayern und weitere Kormoran-Verbreitungsgebiete (ur): Der Kormoran ist jetzt der vom NABU und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern gewählte "Vogel des Jahres 2010". In Reaktion darauf forderte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbrauerschutz Mecklenburg-Vorpommern, heute EU-weit einheitliche Regeln im Umgang mit dem Kormoran. Das ist keine neue Haltung des Ministers. Bereits in unseren News vom 4. November 2008 war zu lesen, dass er folgende Maßnahmen auf europäischer Ebene anregt: Zur Wahl des Kormorans zum Vogel des Jahres 2010 teilte uns heute das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern mit: Die Wahl des Kormorans zum „Vogel des Jahres 2010“ durch den NABU Deutschland kann Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus „durchaus nachvollziehen“. „Der Kormoran steht auf der Roten Liste der unter Schutz stehenden Arten in Europa. Darauf will der NABU in der Öffentlichkeit hinweisen. Das kann ich verstehen. Ich kann aber auch verstehen, dass die Fischer dafür wenig Verständnis aufbringen, denn schließlich sind die fischereilichen Schäden, die dieser Vogel verursacht immens“, so Backhaus. Die Nominierung zum Vogel des Jahres 2010 könne aber auch die Chance zu einer ausgewogenen Diskussion über den Umgang mit dem Kormoran bieten. „Ich habe schon mehrfach bei der Europäischen Kommission in Brüssel europaweit einheitliche Regeln im Ungang mit dem Kormoran gefordert. Bislang ohne Erfolg“, so Backhaus. Die Kommission habe aber zugesagt, wissenschaftlich fundiert zu begründen, welche Populationsgröße für den Bestand erforderlich ist und wann man von erheblichen Schäden für die Fischer sprechen kann. „Wenn der Kormoran in nächsten Jahr stärker im Fokus der Öffentlichkeit steht, wird dadurch vielleicht der Druck auf Brüssel verstärkt, sich dieses Themas anzunehmen“, hofft Backhaus. News von der Ostsee und der
Ostseeküste News History / Rückblick auf einige der News von 18. Juni 2007 Kormoran-Problem in Mecklenburg-Vorpommern. "Nach wie vor befindet sich die Kormoranpopulation in Mecklenburg-Vorpommern auf hohem Niveau“, erklärte dazu Minister Dr. Till Backhaus (SPD). „Der Brutbestand in Mecklenburg-Vorpommern beläuft sich auf etwa 12000 Paare. Hinzu kommt ein auf 5250 Tiere geschätzter Rastbestand im Binnenland.“ Wer im Rahmen der Kormoran-Landesverordnung gegen Kormorane tätig wird, der sollte sich natürlich diese Verordnung vollständig anschauen. Nachfolgend der exakte Titel mit Quellenangabe: Landesverordnung zur Abwendung erheblicher fischereiwirtschaftlicher Schäden durch Kormorane und zur Übertragung der Ermächtigung nach § 43 Abs. 8 Satz 4 des Bundesnaturschutzgesetzes – KormLVO – vom 12. Juli 2007, GVOBl. M-V 2007, Nr. 12, S. 258 4. November2008 Angesichts der Probleme mit den Kormoranen wurde ein gesamteuropäischer Kormoranmanagementplan vorgeschlagen „Da der Kormoran im gesamten West- und Mitteleuropa verbreitet ist, würde ein gesamteuropäischer Kormoranmanagementplan eine essentielle Grundvoraussetzung für eine Steuerung des Bestandes darstellen“ sagte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus anlässlich der Konferenz „Kormorane im Spannungsfeld von Fischerei und Artenschutz – Regionale oder europäische Lösungen?“ in Brüssel (Belgien) Infos zum Angeln in der Ostsee hier: Angeln in den Gewässern
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