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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Riems: Damm zur Insel Riems wird geöffnet Nach 36 Jahren wird morgen der Damm zur Insel Riems wieder geöffnet. Eine 30 Meter lange Brücke wird künftig das Festland mit der Insel verbinden, auf der sich das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit befindet. Durch den aufgeschütteten Damm konnte kein Frischwasser in die Gristower Wieck fließen, was zu einer Sauerstoffknappheit in der flachen Bucht geführt hat. Sie möchten nach dieser Zusammenfassung mehr wissen? www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 28. November 2007 Damm vom Festland zur Insel Riems wird geöffnet Insel Riems bei Greifswald (ur). Nach 36 Jahren führt wieder eine Brücke und nicht nur ein Damm vom Festland zur Insel Riems. Morgen um 11 Uhr wird die Eröffnung sein. Dazu teilte die Universitäts- und Hansestadt Greifswald mit: Nach 36 Jahren wird der Damm zur Insel Riems wieder geöffnet. Eine 30 Meter lange Brücke wird künftig das Festland mit der Insel verbinden, auf der das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit seinen Sitz hat. Die Öffnung erfolgt aus ökologischen Gründen. Durch den aufgeschütteten Damm konnte kein Frischwasser mehr in die Gristower Wieck fließen, was zu einer Sauerstoffknappheit in der flachen Bucht geführt hat. Mit der Öffnung soll der Wasseraustausch wieder verbessert werden. Die Öffnung des Damms kostet rund 1,5 Millionen Euro und wird erstmals in Mecklenburg-Vorpommern über ein Ökokonto finanziert. Ein Pilotprojekt bewährt sich Für die Finanzierung bediente man sich erstmals in Mecklenburg-Vorpommern eines sogenannten Ökokontos. Die Einrichtung derartiger Depots hatten SPD und CDU 2006 im Koalitionsvertrag vereinbart, um künftig auch finanziell aufwendige Umweltprojekte umsetzen zu können. Das von Greifswald verwaltete Depot ist inzwischen gut gefüllt durch Ausgleichszahlungen aus mehreren wirtschaftlichen Großprojekten in Vorpommern. Sie wurden eingezahlt durch: 1. Wasser - und Schifffahrtsamt Stralsund für den Ausbau der Ostansteuerung Ost 470. 950 € 2. Energiewerke Nord für den Ausbau der Hafenzufahrt, Fertigstellung und Inbetriebnahme des Industriehafens „Synergiepark Lubminer Heide“ 3. Wasser – und Schifffahrtsamt Stralsund für den Rückbau des Spülfeld Gager 55.000 € 4. Deutsche Einheit Fernstraßen-, Planungs- und –bau GmbH (DEGES) für verschiedene Teilabschnitte der A 20 896.550 € Ein Blick zurück in die Geschichte Im Jahre 1907 wählte Geheimrat Friedrich Löffler, ein Schüler von Robert Koch, aus Gründen des Seuchenschutzes die Insel Riems als abgeschlossenen Standort seiner Forschungen an der Maul- und Klauenseuche. 1910 nahm dann das erste virologische Institut der Welt seine Arbeit auf. Außer der Verbindung zum Festland per Schiff wurde eine Seilbahn reeichtet, deren Stützfundamente noch heute im Flachwasser stehen. Um die Verkehrsanbindung des Friedrich-Löffler-Instituits Insel Riems an das Festland zu vereinfachen, wurde von Mai 1970 bis September 1971 ein Damm aufgeschüttet und eine Asphaltstraße gebaut. Für den Institutsbetrieb und die Inselbewohner war das eine erhebliche Erleichterung. Die Natur atmet auf Der Damm brachte es allerdings mit sich, dass die Gristower Wieck vom Wassereinstrom aus dem Greifswalder Bodden weitgehend abgeriegelt wurde. In den folgenden Jahrzehnten traten erhebliche negative Entwicklungen ein, die besonders die hydrobiologische Qualität und die Sedimentationsverhältnisse in der flachen Bucht betreffen. Immerhin handelt es sich bei der 270 ha großen Randbucht um einen maßgeblichen Bestandteil des FFH- und Vogelschutzgebietes Greifswalder Bodden, der wiederum zum europäischen Schutzgebietsnetz NATURA 2000 gehört. News von der Ostsee und der
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