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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Hubertustag am 3. November mit Hubertusmesse in Wiek auf Rügen. Ostsee-News vom 1. November 2008 (ur). Am Montag ist der diesjährige Hubertustag, denn dann ist wieder 3. November. Alljährlich ist dieser Tag dem heiligen Hubertus von Lüttich gewidmet. Er ist der Schutzpatron der Jagd. Wir möchten Sie hier indes nicht zu einer großen Hubertusjagd einladen, sondern Sie auf eine Hubertusmesse im Norden von Rügen aufmerksam machen. Anlässlich des Hubertustages laden die Jagdhornbläsergruppe "Windland Wittow" und die Wieker Blasmusik e.V. zur Hubertusmesse am 3. November um 19 Uhr in die St. Georg Kirche zu Wiek ein. Die Predigt hält Pastor Klaus-Peter Lüdtke. Wer also gerne Jagdhörner und Bläser hören möchte und auf der Ostsee-Insel Rügen Urlaub macht, hat damit für den Hubertustag ein Ausflugsziel. Wer sich darüber hinaus für die Situation der Jagd in der Ostseeregion von Kühlungsborn über Warnemünde bis Hiddensee, Rügen und Usedom interessiert, der kann sich gerne weiter unten auf dieser Seite in den ausführlichen Tages-News für den Urlaub an der Ostsee durchlesen, wie der "Ökologische Jagdverein Mecklenburg-Vorpommern e.V." die Jagdsituation im Land sieht. Zudem informieren wir über einen Appell des Ministers für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern, das "Schwarzwild effektiv zu bejagen". Urlaubsunterkünfte in Wiek mit diesem Link: Ferienwohnung und Ferienhaus in Wiek auf Rügen und Landhotel gleich in der Nähe in Bohlendorf www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 1. November2008 Hubertustag am 3. November mit Hubertusmesse in Wiek auf Rügen sowie Informationen zur Jagd in Mecklenburg-Vorpommern Ostsee / Mecklenburg-Vorpommern (ur): Anlässlich des bevorstehenden Hubertustages übermittelte uns der Ökologische Jagdverein Mecklenburg-Vorpommern e.V. die folgende Information: Ökologischer Jagdverein: Hubertustag steht vor der Tür - Jagd erfüllt gesellschaftliche Aufgaben aus Eigennutz nur unzureichend - Vielzahl von Problemen als Konsequenz Immer noch drastische Waldschäden durch Reh und Hirsch - Wildschweine ohne Ende - ökologisch sinnlose Pauschalverfolgung von Beutegreifern - tierschutzwidrige Vogelbejagung - ÖJV fordert "Jagdwende" Am 3. November ist es wieder so weit: Landauf, landab wird die Hauptjagdsaison mit dem Hubertustag eingeläutet - alljährlich ein Anlass für die Jägerschaft, auf ihre Leistungen und Verdienste hinzuweisen. Der mächtigen Lobby zum Trotz: Die gegenwärtigen jagdlichen Zustände sind alles andere als beruhigend, im Gegenteil: ökologisch und volkswirtschaftlich sowie z.B. aus Sicht des Tierschutzes sind die Probleme ungelöst, die Zustände teilweise geradezu alarmierend. Der Ökologische Jagdverein erachtet die Jagd auf Schalenwild (Rehe, Rot- und Damwild, Wildschweine, Mufflons) in unserer Kulturlandschaft als unverzichtbares Regulativ an, bei allen anderen Wildarten wie z.B. Enten oder Hasen stellt sie eine sinnvolle und legitime Naturnutzung dar, sofern die Bestände dieser Arten ausreichend hoch sind und tierschutzgerecht bejagt werden. Bei der Jagd müssen jedoch die Belange der Natur und des landnutzenden Menschen im Vordergrund stehen, keine jagdlichen Egoismen. Dies ist gegenwärtig jedoch allzu oft der Fall, weswegen die Gesellschaft mit einer Vielzahl von Problemen mit der Jagd konfrontiert ist. Eine Auswahl - Rehe, Rot- und Damwild in unnatürlich hohen Dichten behindern eine natürliche Verjüngung des Waldes durch den so genannten "Verbiss" junger Bäume. Waldverjüngung findet bis auf Ausnahmen nur noch hinter teuren Zäunen statt. Neben dem Ökosystem Wald sind die Waldbesitzer die Leidtragenden: Durch den Unwillen der Jäger, die massiv überhöhten Wildbestände endlich wirksam zu reduzieren, werden den Waldbauern Kosten aufgebürdet, die eine ökonomisch erfolgreiche naturnahe Waldbewirtschaftung von vorneherein zum Scheitern verurteilen. Die Explosion der Wildschweinbestände hält unvermindert an - neben Maisanbau und Eichelmasten tragen auch die Jäger ihren Anteil daran: Anlockfuttergaben ("Kirrungen") arten zu Fütterungen aus, und noch immer herrschen oft unverständliche Abschusseinschränkungen in Bezug auf weibliche Tiere (Bachen) vor - es wird so unmöglich, die Bestände flächig unter Kontrolle zu bekommen. - Beutegreifer wie Fuchs, Steinmarder oder Marderhund werden mit pauschalen Vorurteilen und ohne ökologische Argumente zu Tausenden als Konkurrenten verfolgt und getötet, ohne dass Ihr Balg einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden würde. - Vögel, insbesondere Enten und Gänse, haben unter der nicht tierschutzgerechten Bejagung mit Schrotschüssen zu leiden. Neben der Tatsache, dass regelmäßig geschützte Arten als "Kollateralschäden" auf der Strecke liegen, hat bis zu einem Drittel der lebenden Tiere Schrote im Körper, die aus Schüssen auf zu weite Entfernung oder in Vogelschwärme hinein resultieren. Die Jäger sind offensichtlich vom Können her nicht in der Lage, diese Jagd tier- und naturschutzgerecht auszuüben. Die Liste ließe sich nahezu beliebig fortsetzen. Der Ökologische Jagdverein fordert dringend eine Prioritätensetzung und Bekenntnis der Politik zu einer ökologisch und volkswirtschaftlich tragbaren Jagd durch die Schaffung der entsprechenden Regelungen in Gesetzen und Verordnungen. Leider spricht die Politik des Landes Mecklenburg-Vorpommern hier traditionell eine andere Sprache, indem sie einseitig die Belange der konservativen Jägerlobby stützt. Gegenwärtig steht die Verordnung über die Jagd- und Schonzeiten vor einer Überarbeitung, die aus Sicht des ÖJV und der Naturschutzverbände enttäuschend ist und lange, störungsintensive Jagdzeiten zum Wohle des Rund-ums-Jahr-Jagdvergnügens der Jäger manifestiert. Weiterhin muss die Jägerausbildung dringend modernisiert werden - ökologische Zusamenhänge auf modernem Niveau fehlen Für alle, die sich gerne mit dem Ökologischen Jagdverein Mecklenburg-Vorpommern e.V. in Verbindung setzen möchten, nachfolgend Telefon-Nummer und E-Mail-Adresse: Dr. Karl-Günter Guiard Falk Jagszent Zu dem vom Ökologischen Jagdverein M-V e.V. erwähnten Wildschwein-Problem gibt es auch den Appell des Ministers für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern, das "Schwarzwild effektiv zu bejagen". Dazu teilte das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern mit: Seit dem Schweinepestgeschehen in den 90er Jahren bei Haus- und Wildschweinen in Mecklenburg-Vorpommern werden im Land umfangreiche Überwachungsuntersuchungen auf Schweinepest durchgeführt. Jährlich gelangen auf diese Weise über die Jägerschaft im gesamten Land zwischen etwa 4.000 bis 4.500 Proben von Wildschweinen zur Untersuchung an das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei in Rostock. Zuletzt wurde das Schweinepestvirus in Mecklenburg-Vorpommern am 14. Juli 2000 bei einem Wildschwein festgestellt. „Für die tatkräftige Unterstützung der Veterinärbehörden bedanke ich mich bei jedem einzelnen Jäger in unserem Bundesland. Die Jägerschaft leistet damit einen großen Beitrag zur Früherkennung dieser gefährlichen Tierkrankheit.“ betont Minister Dr. Backhaus. In diesem Jahr wird von einem noch höheren Probenaufkommen ausgegangen, da neben dem Schweinepestmonitoring ein weiteres Überwachungsprogramm durchgeführt wird. Dabei geht es um den Erreger der Brucellose. Die in diesem Zusammenhang eingesandten Proben werden auch auf Schweinepest untersucht. Darüber hinaus werden jährlich in Hausschweine haltenden Betrieben an etwa 9.000 Proben umfangreiche Kontrolluntersuchungen auf Schweinepest durchgeführt. Seit dem letzten Schweinepestfall im März 1998 in einem Hausschweinebestand unseres Landes wurde der Erreger bei Hausschweinen nicht mehr nachgewiesen. Im Jahr 2008 wurde das Schweinepestvirus in Deutschland bei Wildschweinen nicht mehr nachgewiesen, so dass das Seuchenrisiko in Deutschland deutlich zurückgegangen ist. Ungeachtet dessen ist das Virus in einigen südeuropäischen Ländern in der Wildschweinpopulation und auf anderen Kontinenten präsent, so dass Einschleppungsrisiken grundsätzlich bestehen. Minister Dr. Backhaus appelliert an die mehr als 10.500 Jägerinnen und Jäger in Mecklenburg-Vorpommern, das Schwarzwild so effektiv wie möglich zu bejagen. Dazu sei es insbesondere notwendig, die Schwarzwildbejagung in den Einstandsgebieten revierübergreifend und gemeinschaftlich zu organisieren. Den Waldbesitzern, insbesondere der Landesforstanstalt, kommt bei der in diesen Tagen beginnenden Drückjagdsaison eine Vorbildrolle zu. Hintergrund: Im vergangenen Jagdjahr (01.04.2007 bis 31.03.2008) wurden in Mecklenburg-Vorpommern 58.155 Wildschweine erlegt. Dieses Abschussergebnis liegt mit etwa 8 Tausend Stück über dem Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre. News von der Ostsee und der
Ostseeküste Weitere Informationen zur Jagd an der Ostsee mit diesem Link: Jagdurlaub |
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