|
|
||
|
|
||||||
|
Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
DänemarkDeutschland (Ostsee)EstlandLettland LitauenNorwegenPolenRügen/Hiddensee/
|
Störe: Bemühungen um die Wiederansiedlung des Stör in der Ostsee Ostsee-News vom 5. Mai 2009 (ur). In jüngster Vergangenheit fanden Fischer in der Ostsee vor den Inseln Rügen und Usedom Störe in ihren Netzen. Sind das Belege für erste Erfolge bei der Wiederansiedlung des Stör in der Ostsee? Kann man demnächst beim Angel-Urlaub Störe angeln? Ist das schon in Erfüllung gegangen, was das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern am 28. April 2005 in einer Mitteilung an die Medien verkündete: "Ein lebendes Fossil kehrt in die Ostsee zurück. Der Stör soll wieder in Ostsee und Oder heimisch gemacht werden. Heute kamen die ersten 20 Elterntiere des Atlantischen Störes Acipenser oxyrinchus in Born auf dem Darß (Landkreis Nordvorpommern) in der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei an. Die Tiere waren gestern (Mittwoch) in Frankfurt/Main aus ihrem Herkunftsland Kanada angekommen." Mehr zum Weg des Störs von Kanada nach Deutschland im Jahr 2005 und weiter in die Netze von deutschen Fischern im Jahr 2009 erfahren Sie in den ausführlichen News für den Urlaub an der Ostsee weiter unten auf dieser Seite. Wenn Sie indes nur mehr praktische Infos für das Angeln während des Urlaubs in der Ostsee möchten, dann folgen Sie gleich dem folgenden Link. Sie finden ihn aber auch noch einmal ganz unten auf dieser Seite: Angeln während des Urlaubs an und auf der Ostsee www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 5. Mai 2009 Bemühungen um die Wiederansiedlung des Stör in der Ostsee Ostsee / Mecklenburg-Vorpommern / Rügen / Usedom (ur): Für so manch einen Menschen ist es ein besonders erholsamer Urlaub, wenn er einfach von der Ostseeküste aus in aller Ruhe angelt. Andere lieben es zum Hochseeangeln hinaus auf die Ostsee zu fahren. Dass dabei jemand bislang auch einen Stör in der Ostsee geangelt hat, ist uns nicht bekannt (Falls Sie einen Stör geangelt haben oder dabei waren, dann senden Sie uns bitte eine Mail an: Mailadresse hier. Fischer fanden indes in diesem Jahr schon mehrfach einzelne Störe in ihren Netzen. Das wäre ohne eine entsprechende Politik nicht möglich gewesen. Daher erinnern wir hier nachfolgend an eine Einladung an die Medien vom 15. April 2005 "zur Ankunft der Elterntiere des Ostseestörs in Born/Darß". In ihr teilte das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern u.a. mit: Der Europäische Stör, Acipenser sturio, war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein vorherrschendes Element der Fischgemeinschaften aller größeren deutschen Flüsse, insbesondere der Elbe. Heute gilt er in Deutschland als ausgestorben. Untersuchungen haben ergeben, dass die zuletzt in der Ostsee vorkommenden Störe von ihrer Herkunft dem amerikanisch-atlantischen Stör Acipenser oxyrinchus entsprechen. Im Rahmen eines mehrjährigen Projektes für die Wiederansiedelung des Störs in der Oder, das gemeinsam durch das Bundesamt für Naturschutz und das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern gefördert wurde, wurden in Kanada Störe als Besatztiere für die Ostsee herangezogen. Die bis zu 2 Meter langen Tiere kommen jetzt in Deutschland und in Born/Darß in der Versuchsstation zur Fischerei der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei an. Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD) wird sich vor Ort über das Projekt informieren. Termin: 28. April 2005, 9.00 Uhr, Ort: Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei (LFA), Institut für Fischerei, Abteilung Aquakultur , Südstraße 10, 18375 Born/Darß... Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Am 28. April 2005 kamen dann die ersten 20 Elterntiere des "Atlantischen Störes" ("Acipenser oxyrinchus") in Born auf der Ostsee-Halbinsel Darß in der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei an. Die Tiere waren am Tag zuvor in Frankfurt/Main aus ihrem Herkunftsland Kanada eingetroffen. Anlässlich der Ankunft der Störe in Born erklärte Minister Dr. Till Backhaus: "Mit der Ansiedlung dieses Störes füllen wir keine Nische, sondern geben einer historischen Art die Chance, wieder heimisch zu werden". Jetzt, im Jahr 2009 kann festgestellt werden: Die Störe sind dabei, heimisch zu werden. ABER dass sie in ihrer geringen Zahl bereits jetzt in den Netzen der Fischer landen, kündet davon wie schwierig es sein wird, einen sich selbst erneuernden Bestand in der Ostsee aufzubauen. Das die Störe Fischern von Rügen und Usedom in die Netze gingen und nicht Fischern vom Darß oder weiter westlich in der Region von Rostock bis Kühlungsborn basiert darauf, dass Störe vor der Ostküste von Rügen zu Forschungszwecken ausgesetzt wurden. Störe wurden auch im Jahr 2006 zu Versuchszwecken in der Peene ausgesetzt. Die eigentliche Hoffnung auf eine wieder überlebensfähige und sich selbst regenerierende Störpopulation in der Region basiert allerdings auf den vielen Tausend Jungstören, die in Absprache zwischen Deutschland und Polen in der Oder ausgesetzt wurden. Sie stammen jedoch nicht aus der Versuchsanlage in Borm, sondern vom Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei am Müggelsee in Berlin-Friedrichshagen. Dort wurden sie in der instituteigenen Aquariumhalle gezüchtet. Der Urspruch dieser Zucht stammt auch nicht aus Kanada, sondern aus Frankreich. Dabei ist zu bedenken,dass es sehr viele verschiedene Stör-Arten gibt. Einige seien hier - alphabetisch entsprechend den latainischen Namen geordnet - genannt, dabei sind u.a. die Störe mit China-, Golf- und Persienzusatz im Namen weggelassen: Sibirischer Stör (Acipenser baerii baerii) Zum Europäischen und Atlantischen Stör teilte im Jahr 2005 das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern mit: "Der Europäische Stör, Acipenser sturio, war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein vorherrschendes Element der Fischgemeinschaften aller größeren deutschen Flüsse, insbesondere der Elbe. Bis vor wenigen Jahren war die Wissenschaft davon ausgegangen, dass dieser auch in der Ostsee die vorherrschende Störart war. Er wurde jedoch vor rund 1200 Jahren durch eine andere Art verdrängt. Untersuchungen haben ergeben, dass die zuletzt in der Ostsee vorkommenden Störe von ihrer Herkunft dem amerikanischen -Atlantischen Stör Acipenser oxyrinchus entsprechen." Einzelne Störe sind den Fischern als im Jahr 2009 in der Ostsee in die Netze gegangen, aber noch ist das Ziel der Fischereipolitik Mecklenburg-Vorpommerns nicht erreicht, dass der Stör " wieder als Wirtschaftsfischart in der Ostsee genutzt werden" kann. News von der Ostsee und der
Ostseeküste Wenn Sie praktische Infos für das Angeln während des Urlaubs in Angeln während des Urlaubs an und auf der Ostsee Über Störe in Aquakulturanlagen in Mecklenburg-Vorpommern Auch das Störangeln im Binnenland von Mecklenburg-Vorpommern |
|||||
|
[home][news][guide][sport][wellness][club][hotels][fotos][shop] |
||||||