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Luftqualität im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern

Aktualisierung 2009: Den stets aktuellen Wochenbericht zu den
Immissionswerten in Mecklenburg-Vorpommern finden Sie hier:
http://www.lung.mv-regierung.de/umwelt/luft/woche/wb.htm

Ostsee-News 12. März 2008 (ur). Gesunde Luft gehört zur guten Erholung. Wer will schon Urlaub in einer von Luftverunreinigung geplagten Region machen? Vor genau einem Jahr war in unseren News für den Urlaub an der Ostsee über die so genannten Luftgütedaten in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2006 u.a. zu lesen: "Die Immissionen an Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Blei und Benzol sind landesweit weiter gesunken oder stagnieren auf sehr niedrigem Niveau. Sie unterschreiten bereits heute deutlich die strengeren Grenzwerte, die ab 2010 gelten."

Kann heute, also ein Jahr später, das Gleiche gesagt werden? Inzwischen sind die Luftgütedaten des Jahres 2007 durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie veröffentlicht worden. Sie vermitteln ein differenziertes Bild von der Luftqualität im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern: Viel Positives und Ausnahmen. Mehr dazu erfahren Sie weiter unten auf dieser Seite in den ausführlichen News für den Urlaub.

 

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auf der Ostsee und an der Ostseeküste. Was veränderte sich oder wird gerade geplant? Was hat sich ereignet? Wie sieht es an der Ostsee aus?

© Fotos und Texte: Kreidefelsen GbR, Redaktion: Wolfgang Urban (ur)

12. März 2008 Luftqualität im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern

Ostsee (ur). Gesunde Luft gehört zur guten Erholung. Gerade vor diesem Hintergrund gibt es zur Zeit in der Region entlang der Ostsee von Rügen bis Usedom viel Kritik am geplanten Steinkohlekraftwerk in Lubmin an der Ostsee. Unsere diesbezügliche News-Themenseite ergänzten wir soeben mit der heute veröffentlichten Erklärung des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, hier der Link: Steinkohlekraftwerk in Lubmin an der Ostsee. Doch noch ist dieses Kraftwerk nicht gebaut und kann damit auch nicht die Luftgütedaten in Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus beeinflussen. Heute vor genau einem Jahr berichteten wir in unseren News über die Luftgütedaten des Jahres 2006. Inzwischen sind die Luftgütedaten des Jahres 2007 durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie veröffentlicht worden. In seiner Bewertung dieser Luftgütedaten stellt das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V u.a. fest:

"...Die Entwicklung der Schadstoffkonzentrationen zeigt seit dem Beginn der Messungen durch das Luftmessnetz Mecklenburg-Vorpommern je nach Messort und Schadstoffkomponente einen unterschiedlichen Verlauf.

Die Immissionen an Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid und Benzol sind landesweit weiter gesunken bzw. stagnieren auf sehr niedrigem Niveau und sind als unproblematisch anzusehen, da sie flächendeckend deutlich unter den zum Schutz der menschlichen Gesundheit und zum Schutz von Ökosystemen festgelegten Grenzwerten liegen.

In aller Regel sind heute die Schadstoffe Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon von größerem Interesse, da die Immissionswerte diese Schadstoffe in Mecklenburg-Vorpommern je nach Standort und meteorologischen Randbedingungen durchaus in dem Bereich der entsprechenden Grenzwerte oder gar darüber liegen können.

Im Vergleich zum Vorjahr ist aber auch für Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon an nahezu allen Messstationen ein Rückgang im Jahr 2007 zu verzeichnen.

Die Feinstaub- und Ozonimmissionen waren im Jahr 2007 wiederholt so gering, dass an allen Messstationen des Landes alle zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Vegetation relevanten Grenz- und Zielwerte sicher eingehalten wurden.

Ebenso wurden die rechtlich relevanten Beurteilungswerte für Stickstoffdioxid bzw. für Stickstoffoxide an fast allen Stationen sicher eingehalten. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Stickstoffdioxidimmission nochmals an elf der zwölf Messstationen abgenommen. Einzige Ausnahme stellt die Messstation Rostock-Am Strande dar. Mit einem Jahresmittel von 50 µg/m³, wie auch schon im Jahr 2006, wurde der zulässige Grenzwert (46 µg/m³ für 2007) abermals überschritten. Aufgrund dieser Überschreitung wird derzeit an der Fertigstellung eines Luftreinhalteplans zur Minderung der Stickstoffdioxidbelastung in dem betroffenen Gebiet gearbeitet."

Auf der folgenden Internetseite des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern finden Sie die Kurzfassung des jeweils aktuellen Jahresberichts zu den Details der Messergebnisse für Schwefeldioxid, Feinstaub, Stickoxide, Ozon, Benzol, Kohlenmonoxid:

http://www.lung.mv-regierung.de/umwelt/luft/bericht/arch_jb.htm

Sollte der wenig wahrscheinliche Fall eintreten, dass Sie der Link nicht zum angekündigten Ziel führt, weil der Seiten-Inhalt verändert oder die Seite ganz aus dem Internet entfernt wurde, dann teilen Sie uns dies bitte mit: Mailadresse

 

Vergleichsmöglichkeit: Rückblick auf die Ostsee-News des Vorjahres

12. März 2007, Luftqualität im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern

Ostsee (ur). Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern verkündete heute: "Mecklenburg-Vorpommern hat im bundesweiten Vergleich die beste Luft." Nachfolgend der vollständige Wortlaut der Mitteilung des genannten Ministeriums an die Medien:

Mecklenburg-Vorpommern hat im bundesweiten Vergleich die beste Luft. „Das Land zählt zu den durch Luftverunreinigungen am wenigsten belasteten Regionen Deutschlands“, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Montag bei der Vorstel-lung des aktuellen Berichts zur Lüftgüte. „Gute Luft, saubere Gewässer und ein Energie-Mix mit einem hohen Anteil an er-neuerbaren Energien: Mecklenburg-Vorpommern ist in Sa-chen Klimaschutz gut aufgestellt.“

Auch in den städtischen Gebieten Mecklenburg-Vorpommerns ist die Luftqualität überdurchschnittlich gut. Eine erhöhte Ozonkonzentration wurde insgesamt lediglich an zwei Tagen im ländlichen Raum gemessen. Damit lag die Ozon-belastung 2006 – wie auch in den Vorjahren – weit unter dem Bundesdurchschnitt. Auch der ab 2010 geltende, strengere Ozon-Grenzwert wurde im vergangenen Jahr an allen Statio-nen eingehalten. „Das ist gerade für Urlauber, die sich erholen wollen, eine wichtige Botschaft. Denn selbst in Sommermo-naten, wenn in anderen Gegenden Deutschlands Smogalarm besteht, kann Mecklenburg-Vorpommern günstige Werte vor-weisen“, sagte Seidel.

Die Daten des aktuellen Luftgüteberichts 2006 belegen die sehr gute Luftqualität in Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere in den ländlichen und küstennahen Gebieten.
Bei der Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung liegen die ländlichen und küstennahen Gebiete Mecklenburg-Vorpom-merns seit Jahren unterhalb der Grenzwerte.

Lediglich bei einer Messstation an der stark befahrenen L22 in Rostock (Bereich Grubenstraße/Am Strande) wurden 2006 an 58 Tagen Werte gemessen, die über dem festgesetzten Grenzwert von 50 Mikrogramm je Kubikmeter Luft lagen. Zulässig wären nur 35 Überschreitungen. Für das betroffene Rostocker Stadtgebiet wird nun ein Luftrein-halteplan zur Re-duzierung der Feinstaub- und Stickstoffdi-oxidkonzentrationen erstellt. Die Arbeiten hierzu sind bereits angelaufen. „Dieser Plan ist der erste für Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Seidel.

Deutschlandweit mussten bis Ende 2006 bereits 86 Luftreinhalte- und Aktionspläne erstellt werden, davon 22 in Nord-rhein-Westfalen, 16 in Bayern, 14 in Baden-Württemberg, sechs in Rheinland-Pfalz, fünf in Brandenburg, vier in Hessen und Sachsen-Anhalt, drei in Bremen, Niedersachsen und Sachsen, zwei in Hamburg und Thüringen sowie einer in Berlin und Schleswig-Holstein.

Die Immissionen an Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Blei und Benzol sind landesweit weiter gesunken oder stagnieren auf sehr niedrigem Niveau. Sie unterschreiten bereits heute deutlich die strengeren Grenzwerte, die ab 2010 gelten. „Trotz des guten Abschneidens müssen wir weiter am Klimaschutz ar-beiten. Das gilt besonders für Mecklenburg-Vorpommern als Tourismus- und Familienland. Hier ist jeder einzelne gefragt, was er zur Verbesserung der Luftqualität beitragen kann“, sagte Seidel.

Die Luftmessungen werden vom Landesamt für Umwelt, Na-turschutz und Geologie (LUNG) Güstrow durchführt. Das Luftmessnetz in MV besteht aus zwölf Messstationen, fünf davon sind verkehrsnah gelegen, fünf weitere im ländlichen Raum sowie zwei Messstationen in Stadtbereichen. Die stündlich aktualisierten Messungen sowie ausführliche Berichte können über die Homepage des LUNG unter www.lung.mv-regierung.de abgerufen werden.

Sollte der Fall eintreten, dass Sie der Link oben in der Mitteilung aus dem Jahr 2007 nicht mehr zum angekündigten Ziel führt, weil zum Beispiel der Internetauftritt der Landesregierung verändert wurde, dann teilen Sie uns dies bitte mit: Mailadresse Gleiches gilt für den folgenden Link. Er führt Sie zur Zeit zu der jeweils ganz aktuellen Wochenübersicht der Messergebnisse der Luftgütedaten:

http://www.lung.mv-regierung.de/umwelt/luft/woche/wb.htm

News von der Ostsee und der Ostseeküste

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Aktualisierung 2009: Link zum Zustand der Luftqualität in
Mecklenburg-Vorpommern zusammenfassend für das Jahr 2008:
http://www.lung.mv-regierung.de/umwelt/luft/archiv/jaber_08.pdf

Die aktuellen News für den Urlaub an der Ostsee hier: Ostsee-News

 

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