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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Klimawandel und Vogelwelt: Veränderte Ankunftszeiten etlicher Zugvogelarten in Mecklenburg-Vorpommern Ostsee-News 1. März 2008 (ur). Wer zum Urlaub an die Ostsee fährt und dabei auch gerne Zugvögel beobachtet, der muss sich angesichts des Klimawandels immer mehr auf veränderte Zeiten des Vogelzuges einstellen. "Während die meisten Menschen die Auswirkungen des Klimawandels eher in der Zukunft sehen, sind sie in der Vogelwelt bereits heute deutlich erkennbar“, sagte gestern der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommerns Dr. Till Backhaus. Als Beispiel nannte er "die rasante Ausbreitungstendenz des ... Bienenfressers, der ursprünglich im Mittelmeerraum zu Hause war". Weiterhin zeige "sich zum Teil eine sehr deutliche Verfrühung der Ankunftszeit etlicher Zugvogelarten im Land". „Darüber hinaus überwintern ehemals typische Zugvögel wie Kiebitz, Singdrossel, Star und Hausrotschwanz zunehmend in Deutschland“, so der Minister. Ausführliche Infos weiter unten auf dieser Seite. www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 2. März 2008 Veränderte Ankunftszeiten etlicher Zugvogelarten Mecklenburg-Vorpommern (ur): Während der Jahresmitgliederversammlung der ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern, die gestern stattfand, gab es interessante Ausführungen zum Thema Klimawandel und Vogelwelt. Nachfolgend die diesbezügliche Information des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern: „Noch bis vor einigen Jahren galt für viele Ornithologen die Landwirtschaft uneingeschränkt als der entscheidende Faktor für Veränderungen in der Vogelwelt“, sagte Dr. Backhaus. Eine aktuelle Publikation der Universität Mainz mache deutlich, dass für die Avifauna der Klimawandel inzwischen relevanter ist, als es die Änderungen durch eine intensive Landwirtschaft sind. „Vögel sind aufgrund ihrer zum Teil kurzen Reaktionszeiten echte Bioindikatoren“, sagte der Minister. Er hält es für äußerst wichtig, dass Beobachtungen, Dokumentationen und Bearbeitungen, wie zum Beispiel im Brutvogelatlas und der Roten Liste veröffentlicht, vor dem Hintergrund der begonnenen und zu erwartenden Veränderungen fortgesetzt werden. „Sollte sich das Verbreitungszentrum der europäischen Brutvogelarten im Mittel um 550 Kilometer nach Nordosten verlagern, können Veränderungen in Roten Listen, Avifaunen und Vogelzugdokumentationen frühzeitig abgelesen werden“, sagte Minister Dr. Backhaus. In der ornithologischen Forschung stellten Werke wie der jüngst erschienene „Klimaatlas der Europäischen Brutvogelarten“ für die Zukunft wichtige Vergleichsgrundlagen dar. Die Notwendigkeit eines fundierten Monitorings ergebe sich an dieser Stelle zwingend. Vor dem Hintergrund, zukünftig die Europäischen Vogelschutzgebiete zu pflegen und zu bewirtschaften, hält der Minister die Erarbeitung eines neuen Landeskonzeptes für notwendig: „Ich bin der Auffassung, dass die bisherigen Programme, die teilweise bereits sehr langfristig und umfangreich waren, nun zu einem Gesamtkonzept zusammengeführt werden müssen.“ Nur so ließen sich die neuen Anforderungen berücksichtigen und blieben personell und finanziell realisierbar. News von der Ostsee und der
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