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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Scandlines: Verlagerung des Firmensitzes von Warnemünde in Ostsee-News vom 15. Juni 2009 (ur). Nach Schweden, Dänemark und Lettland kann man gegenwärtig mit den Scandlines-Fähren zum Urlaub an der Ostsee reisen und dabei während der Fahrt auch den Urlaub auf der Ostsee genießen. Vielen Mitarbeitern von Scandlines ist indes zurzeit die Vorfreude auf ihren eigenen verdienten Urlaub verdorben, denn sie haben Angst um die Zukunft. Aber auch diese News von www.kreidefelsen.de wendet sich indes nicht an die Problemträger entlang der Ostsee, sondern an alle, die hier Urlaub machen möchten. Für sie haben wir die nachfolgende Botschaft: In all den Negativ-Debatten über Stellenkürzungen und Stellenumverlagerung bei der Reederei Scandlines gibt es bislang keine Info, dass auch der Fährverkehr eingeschränkt werden soll. Es geht also in aller Öffentlichkeit auch an der Ostsee gegenwärtig um Beschäftigungsabbau und Verlagerung von Arbeitsplätzen von Rostock-Warnemünde nach Puttgarten, aber nicht um eine für den Urlaub an der Ostsee relevante Einschränkung des Fährverkehrs.
In unseren ausführlichen News für den Urlaub an der Ostsee,erfahren Sie heute mehr zum Fährverkehr mit Scandlines-Fähren von Deutschland nach Schweden und Dänemark sowie Lettland und von Dänemark nach Schweden sowie von Schweden nach Lettland. Zudem lassen wir heute Scandlines zu den innerbetrieblichen Debatten zu Worte kommen und teilen auch das mit, was uns das Wirtschaftsministerium von Mecklenburg-Vorpommern zum Thema Verlagerung des Scandlines-Sitzes von Warnemünde nach Puttgarten übermittelte. ABER letzteres ist nur als Lesestoff für jene unter Ihnen bestimmt, die an Hintergrundinfos zum Fährverkehr interessiert sind. Allen, die sich bei der Vorbereitung auf Ihren Urlaub an der Ostsee nicht mit Wirtschaftskrise & Co. beschäftigen wollen, empfehlen wir, sich einfach auf ihre Fährüberfahrten mit Scandlines-Fähren von Deutschland nach Dänemark, Schweden und Lettland zu freuen. ODER auf die Fährüberfahrten von Dänemark nach Schweden bzw. Schweden nach Lettland. Infos zum Fährverkehr in der Ostsee hier: Fähren in der Ostsee www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 15. Juni 2009 Scandlines: Verlagerung des Firmensitzes von Warnemünde Ostsee / Mecklenburg-Vorpommern / Warnemünde / Schleswig-Holstein / Insel Fehmarn / Puttgarten / Dänemark / Schweden / Lettland / Ventspils (ur):Nachfolgend mögliche Verbindungen nach Skandinavien und ins Baltikum von Deutschland aus: Sie kommen auf der Autobahn im Fährhafen von Rostock-Warnemünde an und dann geht es ab 99 Euro weiter nach Trelleborg in Schweden. ODER sie fahren per A20 und Zubringer über Stralsund und Rügen bis Sassnitz-Mukran und können dann ab 89 Euro mit der Fähre nach Schweden fahren. Alternativ gibt es Fährverbindungen mit Scandlines von Deutschland (Puttgarten) nach Dänemark (Rödby) und von Dänemark nach Schweden. Von Helsingör in Dänemark kommen Sie im 20-Minuten-Takt über UND jetzt der Teil unserer heutigen News, der nur für jene bestimmt ist, die sich für das Thema Wirtschaftskrise und Scandlines interessieren. Alle anderen Leser können jetzt zum Beispiel mit dem folgenden Link zum Thema Wellness wechseln: Wellness-Angebote an der Ostsee. Zur innerbetrieblichen Situation bei Scandlines teilte uns das Unternehmen am Freitag mit: Am Donnerstag, den 11. Juni fanden in Puttgarden, Rostock und Sassnitz Im Zentrum der geplanten Aktivitäten stehen Maßnahmen zur Kostensenkung, Effizienzsteigerung sowie die Umstrukturierung des Unternehmens, um die Auswirkungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise aktiv zu bewältigen. Diese beinhalten auch den Abbau von bis zu 400 der derzeit 2.400 Arbeitsplätze in Deutschland und Dänemark. Im Rahmen der Umstrukturierung hat das Unternehmen mit den Tarifpartnern und Betriebsräten verschiedene Maßnahmen zur sozialverträglichen Umsetzung vereinbart. "Die Verhandlungen mit den Tarifpartnern waren schwierig aber dennoch konstruktiv. Die geplanten Maßnahmen sind hart aber dringend notwendig, denn es geht um die Sicherung der Existenz von Scandlines als wirtschaftlich unabhängiges Unternehmen und den langfristigen Erhalt von 2.000 Arbeitsplätzen. Ich bin auch davon überzeugt, dass wir nach der Umsetzung der gegenwärtigen Initiativen für die Zukunft gut gerüstet sein werden und Scandlines wieder einen operativ herausragenden Stellenwert erreicht und wesentlich gestärkt aus der derzeitigen Wirtschaftskrise hervorkommen wird, betonte Frank-Michael Havemann. Die Probleme deuteten sich bereits im Mai an, damals teilte Scandlines zu den Erwartungen für 2009 und Zukunftsaussichten mit: Das Marktumfeld von Scandlines hat sich in den zurückliegenden Monaten dramatisch verändert. Im Frachtbereich verzeichnete das Unternehmen im ersten Quartal 2009 Rückgänge des Transportvolumens von durchschnittlich 25 Prozent. Die weiter sinkende Industrie- und Konsumgüterproduktion wird auch in den kommenden Monaten insbesondere den Frachtverkehr mit den baltischen Staaten, aber auch den Skandinavienverkehr negativ beeinflussen. Mit einer grundsätzlichen Erholung des Marktes ist in diesem Jahr nicht zu rechnen. Aufgrund dieser Entwicklung hat Scandlines seine Unternehmensstrategie kurzfristig den veränderten Rahmenbedingungen angepasst und zu Beginn dieses Jahres ein umfangreiches Rationalisierungsprogramm gestartet. Im Zentrum stehen Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung sowie die Umstrukturierung des Unternehmens. Die erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen wird entscheidend dazu beitragen, die Ertragskraft von Scandlines nicht nur 2009, sondern auch in den Folgejahren zu erhalten und zu steigern. „Wir werden bereits heute, in Zeiten der Krise, die Weichen für langfristiges Wachstum und wirtschaftlichen Erfolg stellen. Nur dies ist der Garant für ein wirtschaftlich gesundes, zukunfts- und kundenorientiertes Unternehmen“, so Michael F. Hassing weiter. 2009 plant Scandlines weitere Investitionen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit sowie Marketingaktivitäten, um insbesondere das Kurzreisesegment weiter auszubauen. Scandlines geht davon aus, gestärkt aus der Wirtschafts- und Finanzkrise hervorzugehen. Insgesamt wird jedoch das im Geschäftsjahr 2008 erwirtschaftete operative Ergebnis im Geschäftsjahr 2009 möglicherweise nicht erreicht. Die Scandlines-Gruppe beschäftigt derzeit rund 2.400 Mitarbeiter und betreibt 8 Fährlinien mit 17 Fährschiffen im Dreieck zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden sowie Lettland und Finnland. Eigentümer der Scandlines-Gruppe sind 3i und Allianz Capital Partners GmbH (jeweils zu 40 Prozent) sowie die Deutsche Seereederei GmbH (zu 20 Prozent). 2008 transportierte Scandlines mehr als 17,6 Millionen Passagiere, 3,6 Millionen Pkw, mehr als 1,1 Millionen Lkw und Trailer im Ostseeraum. Damit zählt das Unternehmen zu den leistungsstärksten Fährreedereien in Europa. Aber mit Scandlines ist auch eine der "leistungsstärksten Fährreedereien" gegenwärtig in eine Problemlage geraten. Zu deren Lösung gibt es unterschiedliche Auffassungen. Besonders heftige Reaktionen hat in Mecklenburg-Vorpommern die Mitteilung ausgelöst, dass Scandlines seinen Firmensitz von Warnemünde in Mecklenburg nach Puttgarten in Schleswig-Holstein verlagern will. Vermutet wird in diesem Zusammenhang, dass der Firmensitz in Warnemünde verkauft werden soll, da dessen attraktive Lage hohe Verkaufserlöse verspricht. Noch ist indes ungewiss, ob und wann demnächst eine Scandlines-Immobilie in Warnemünder Top-Lage zum Verkauf angeboten wird. Allerdings macht eine Verlagerung des Firmensitzes ohne Verkauf dieser Immobilie in der Nähe des Alten Stroms von Warnemünde auch keinen Sinn. Das Thema der evtl. Scandlines-Firmensitz-Verlagerung von Warnemünde nach Puttgarten ist indes schon so brisant, dass es zu einer öffentlichen Erregung in Mecklenburg-Vorpommern geführt hat. Dazu können wir den Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern wie folgt zitieren: News von der Ostsee und der
Ostseeküste Weitere Infos zum Fährverkehr in der Ostsee hier: Ostsee-Fähren
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