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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Alleen auf Rügen: Rund 4300 Alleebäume wurden auf Rügen seit 1990 Ostsee-News vom 30. Juli 2008 (ur). Mit herrlichen Alleen-Bildern wird für den Urlaub auf Rügen geworben und wer dort weilt, wo es noch herrliche Alleenabschnitte gibt, der wird von ihnen begeistert sein. Nicht selten sind dort am Straßenrand auch fotografierende Urlauber zu sehen. Aber die Gesamtsituation der Alleen auf Rügen ist problematisch. Daher hat der Kreistag des Landkreises Rügen auf seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause das „Konzept zur Erhaltung und Entwicklung von Alleen und Baumreihen im Landkreis Rügen“ (Alleenkonzept) beschlossen. Zur Situation der Alleen heißt es darin u.a.: „Die Verluste durch absterbende Bäume haben in den letzten drei Jahren dramatisch zugenommen. Die Lücken in den Alleen und Baumreihen werden immer größer. Aber auch neu angepflanzte Bäume kränkeln zunehmend.“ Von 1990 bis heute wurden im Landkreis Rügen rund 4.300 Alleebäume gefällt. Weitere werden folgen, denn bei der jüngst durchgeführten Baumschau wurden an rund 50 Alleebäumen so starke Schäden festgestellt, dass sie laut Dr. Bodo Noack, Leiter des Umweltamtes des Landkreises Rügen entweder noch 2008 oder spätestens 2009 gefällt werden müssen. Das war die Kurzfassung der ausführlichen Tages-News für den Urlaub an der Ostsee, die Sie weiter unten auf dieser Seite finden. Dort erfahren Sie auch mehr über das beschlossene Alleenkonzept. www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 30. Juli 2008 Rund 4300 Alleebäume wurden auf Rügen seit 1990 gefällt. Lücken in den Alleen und Baumreihen werden immer größer. Auch neu angepflanzte Alleebäume kränkeln. Alleenkonzept beschlossen. Ostsee / Rügen (ur). Im „Konzept zur Erhaltung und Entwicklung von Alleen und Baumreihen im Landkreis Rügen“ (Alleenkonzept) heißt es u.a.: „Die Verluste durch absterbende Bäume haben in den letzten drei Jahren dramatisch zugenommen. Die Lücken in den Alleen und Baumreihen werden immer größer. Aber auch neu angepflanzte Bäume kränkeln zunehmend.“ Von 1990 bis heute wurden im Landkreis Rügen rund 4.300 Alleebäume gefällt. Weitere werden folgen, denn bei der jüngst durchgeführten Baumschau wurden an rund 50 Alleebäumen so starke Schäden festgestellt, dass sie laut Dr. Bodo Noack, Leiter des Umweltamtes des Landkreises Rügen entweder noch 2008 oder spätestens 2009 gefällt werden müssen. Durch die regelmäßigen Baumschauen zwischen Straßenmeistereien und unteren Naturschutzbehörden, konnte ein „starker Vitalitätsverlust bei vielen Alleebäumen nachgewiesen“ werden. „Das Ausmaß ist teilweise erschreckend“, heißt es im Alleenkonzept: „Betroffen sind vor allem Hainbuchen und Ahorn. Aber auch Eschen fangen zunehmend zu kränkeln an. Die frühzeitige Braunfärbung der Kastanienblätter zeigt uns, dass die Miniermotte auch auf Rügen angekommen ist.“ Diese Beschreibung der Lage mündet im Alleenkonzept in die Schlussfolgerung: „Die Neuanpflanzung von Alleen und Baumreihen ist daher ein Schwerpunkt des Alleenschutzes, damit langfristig ein Kultur- und Naturerbe nicht verloren geht. Das erfolgt hauptsächlich in Form von Kompensationsmaßnahmen für gefällte Bäume und andere Eingriffe in Natur und Landschaft als auch bei Maßnahmen der Ortsgestaltung und Flurneuordnung. Neue Alleen und Baumreihen wurden vor allem an Gemeinde- und Kreisstraßen sowie ländlichen Wegen angelegt, weil hier der Erwerb der Pflanzflächen einfacher war... Von 1990 bis 2005 wurden an Rügens Straßen und Wegen (Siedlungen + Außenbereich) etwa 19.000 neue Bäume auf ca. 153 km Weglänge gepflanzt. Der Stolz darauf hält sich sehr in Grenzen. Den jungen Bäumen geht es vielerorts schlecht, weil die erforderliche Pflege in der Anwachsphase (z.B. Wässern bei Trockenheit) ausblieb und abgestorbene Bäume nicht ausgetauscht wurden... Die in der Regel mit dem baumpflanzenden Unternehmen vereinbarte Gewährleistungszeit von 2 Jahren reicht nicht aus, um danach die Neuanpflanzung sich selbst überlassen zu können. Selbst wenn 2 Jahre lang gut gepflegt wurde, lassen sich in den Folgejahren Ausfälle nicht ausschließen. Die Bewässerung bei lang anhaltender Trockenheit muss ggf. wenigstens bis zum 5. Jahr nach der Pflanzung fortgesetzt werden. Eine Daueraufgabe ist der Kronenerziehungsschnitt. Besonders an Gemeindestraßen außerhalb der Siedlungen fällt die fehlende Pflege durch Schnittmaßnahmen auf. Die Bäume wachsen zwar, eine attraktive Allee wird daraus aber nicht. Diese Aufgabe muss in jedem Fall durch Fachfirmen bzw. unter fachlicher Anleitung erfolgen... Lösungsvorschlag: Der ,Landschaftsverband Rügen’ übernimmt bei nachgewiesener Qualifikation die Pflege von Neuanpflanzungen an kommunalen Straßen als Daueraufgabe in Eigen oder/und Fremdleistung“. News von der Ostsee und der
Ostseeküste
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