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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Kunst: Neue Ausstellung im "Künstlerhaus am Kap Arkona" Ostsee-News vom 5. Juli 2009 (ur). Gestern wurde in der Galerie im Künstlerhaus am Kap Arkona die Ausstellung "Geheimnisse meiner Landschaft" eröffnet. Gezeigt werden Bilder der Rügener Malerin Hanne Petrick und Keramik von Antje Halter aus Halle.
In der Galerie des Künstlerhauses am Kap Arkona, von links: Kuratorin Die neue Kunstausstellung im Künstlerhaus am Kap Arkona, also an der Nordostspitze der Ostsee-Insel Rügen, ist noch bis Ende Oktober diesen Jahres zu sehen. Allerdings ist dies nicht in der gesamten Zeit in der gleichen Zusammensetzung der Kunstwerke der Fall, denn es handelt sich um eine Verkaufsausstellung. So erhielt zum Beispiel das Aquarell mit dem Mohnfeld, das sie auf dem Foto oben sehen, bereits kurz nach der Ausstellungseröffnung einen roten Punkt. Es wurde also recht schnell verkauft und wird demnächst gegen ein anderes Bild der Malerin Hanne Petrick ausgetauscht. Mehr Infos zu dieser Ausstellung und weitere Fotos von ihr in den ausführlichen Tages-News für den Urlaub an der Ostsee, die Sie weiter unten auf dieser Seite finden. www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 5. Juli 2009 Neue Ausstellung im "Künstlerhaus am Kap Arkona". Ostsee / Rügen (ur): Gestern Nachmittag: Ein Sonnentag der Superlative auf der Ostseeinsel Rügen, viele am Strand, zahlreiche Events und dennoch gegen 15 Uhr rund 50 Besucher bei der Ausstellungseröffnung "Geheimnisse meiner Landschaft" im Künstlerhaus am Kap Arkona. Darunter Single, die eigentlich als Paar bei Ausstellungseröffnungen erscheinen, aber sich wohl an diesem Nachmittag angesichts von zwei fast zeitgleichen Ausstellungseröffnungen trennten, denn in Prora wurde um 15.30 Uhr die Ausstellung Klaus Staeck "Ich stelle klar" eröffnet. Da stand so manch ein Kunstinteressierter vor der schweren Entscheidung, ob er zur Eröffnung der Ausstellung mit Arbeiten des Präsidenten der Akademie der Künste in Berlin, also der Ausstellung von Klaus Staeck in Prora, fährt oder ins Künstlerhaus ans Kap Arkona. Angesichts dessen ist der Besucherandrang zur Eröffnung der Ausstellung mit Malerei von Hanne Petrick und Keramik von Antje Halter im Künstlerhaus am Kap Arkona um so bemerkenswerter.
Kuratorin Antje Grotelueschen am Samstag: "Ich freue mich ganz besonders, dass wir Hanne Petrick begrüßen dürfen, ... eine bekannte Malerin auf dieser Insel. Viele kennen ihre Arbeiten. Ich denke, dass, was sie uns hier heute bietet, ist einfach eine wunderschöne Ausstellung. Dazu haben wir eine Keramikerin aus Halle, Antje Halter." An die Künstlerin gewandt sagte sie: "Danke, dass Du Dich auf den weiten Weg gemacht hast und uns Deine wunderbaren Arbeiten zeigst..." Den Eröffnungsworten der Kuratorin folgten Ausführungen des Kunstwissenschaftlers Klaus Tiedemann zu den beiden Künstlerinnen.
Keramikerin Antje Halter links und Kunstwissenschaftler Klaus Tiedemann rechts. Klaus Tiedemann verwies in seiner Rede zur Ausstellungseröffnung darauf, dass sich manchmal Künstler einer Ausstellung erst beim Ausstellungsaufbau kennenlernen, so wie es dieses Mal der Fall war: "Wenn es gut geht, ergänzen sich die Exponate, kommen sich nicht ins Gehege, sondern geraten vielleicht sogar in einen Dialog miteinander und steigern ihre Wirkung und Austrahlung gegenseitig. Hier und heute hat es zwei Künstlerinnen getroffen, die vorher nie miteinander ausgestellt haben und sich auch sonst noch nicht über den Weg gelaufen sind. Die Keramikerin Antje Halter als Gast aus dem sächsisch-anhaltinischen Halle und Hanne Petrick, seit Jahrzehnten auf Rügen ansässig und mit ihrer Malerei unserer Insel mit Herz und Seele verbunden; zwei Künstlerinnen ganz unterschiedlichen Metiers also und ganz unterschiedlichen Generationen angehörend. Das kann eine spannende Begegnung werden und schon auf den ersten Blick spürt man ein gewisses Maß an Harmonie und Entsprechung, vielleicht sogar an Übereinstimmung in Mentalität und künstlerischer Haltung." Klaus Tiedemann stellte dann die beiden ausstellenden Künstlerinnen vor. Dabei sagte er u.a., dass er sehr überrascht sei, "eine so verträumte Keramik hier zu sehen." Er schwärmte von der "Phantasie der Form", wo er eigentlich "mehr eine Phantasie der Farbe und des Dekors erwartet" hatte. "Ich hoffe", so Klaus Tiedemann", "Sie werden diese angenehme Überraschung mit mir teilen, wenn Sie sich die einzelnen Objekte nachher anschauen. Antje Halters keramische Objekte erhalten ihre besondere Qualität auch durch den originalen Ausdruck, vor allem durch die Oberflächengestaltung in Farbe, Zeichnung und Ornamentik... Die zerbrechlich zarten Linien aus durchscheinenden lichten Farbglasurfeldern geben den Objekten den Hauch eines fragil-poetischen Weltverhältnisses, in dem sich die Künstlerin zu verwirklichen versucht..." Zusammenfassend bezeichnete Klaus Tiedemann die ausgestellten Kunstobjekte von Antje Halter als eine "überraschende, sehr spannende Kollektion..., für die wir sehr dankbar sind." Zur Malerin Hanne Petrick sagte Klaus Tiedemann u.a.: "Hier auf Arkona hatte sie 1994 eine ihrer ersten Personalausstellungen, drüben im Schinkelschen Leuchtturm. Seitdem habe ich ihre Ausstellungen immer mal wieder mit Eröffnungsreden begleitet: 1995 im Kulturhistorischen Museum in Stralsund, 1998 in der Galerie des Kulturhauses in Bergen und vor einem Jahr im Geburtshaus von Ernst Moritz Arndt in Groß Schoritz und immer wieder ist sie hier am Kap mit ihren Arbeiten in Gruppenausstellungen vertreten, wie zurzeit im Peilturm bei den "ZeitenSprüngen", wo Kunst Archäologie begegnet..."
Links Klaus Tiedemann und daneben die Malerin Hanne Petrick Klaus Tiedemann: "Wenn man also die Malerei der Hanne Petrick über zwei Jahrzehnte beobachtet und begleitet, könnte man heute die Frage nach Entwicklungen und Wandlungen im Werk stellen, einem Werk, das sich strikt und konsequent auf Landschaftsdarstellung konzentriert." Doch diese Frage führe am Wesen ihrer Malerei vorbei: "Es geht hier vielmehr um Kontinuität und Vertiefung, mit der die Malerin dem Objekt ihrer Begierde sozusagen auf dem Leib rückt. Hanne Petrick ist mit Leib und Seele Landschafterin, das heißt bei ihr zuerst und vor allem Rügenmalerin." Vielleicht habe sie Rügen sogar dazu verführt, in der Malerei "den Sinn ihres Daseins zu suchen und sich eine berufliche Existenz darauf aufzubauen." Bei Hanne Petrick sei im Verlaufe der Jahre durch "learning bei doing eine originäre eigenständige malerische Handschrift" gewachsen. Ein "Duktus von Farben und Form" sei entstanden, "der dem Objekt der Darstellung ganz individuell gesehene, empfundene, ja verinnerlichte Eindrücke entlockt. Heute nennt die Malerin das Geheimnisse, denen sie bei der täglichen Neuentdeckung der Insellandschaft auf die Spur zu kommen sucht." Dies seien "Geheimnisse, die sie aus den Formen und Farben ihrer Motive empfängt, weniger wohl aus den Geschichten und der Geschichte, die sich um unsere Insel so reichlich ranken. Da ist sie dann von ähnlichen Inspirationen befangen, wie sie ihre norddeutschen Romantikerkollegen vor zweihundert Jahren auf Rügen beseelten, von Verklärung und Poetisierung, von Dramatisierung und Harmonisierung, vom Verhältnis des Menschen zur Natur, zur Schöpfung schlechthin, denn noch immer erscheint diese Insel ihren Malern als eine geheimnisumwobene Schöpfungsurlandschaft... Landschaft als Ausdrucksträger eines Weltgefühls, einer Welterfahrung im Sinne jenes Augenblicks von dem der Dichter sagt: Verweile doch, du bist so schön. Rügen als eines der letzten Refugien ewiger Schönheit und der Beschwörung eines zu bewahrenden Ausgleichs von Mensch und Natur - Angesichts von ökonomischen Zwängen vielleicht ein wenig weltfremd, aber auch ein Hoffnungszeichen. Die Malerin ficht das nicht an. Sie zieht bei jedem Wetter, bei Sonnenschein oder Sturm vor ihre Motive und ist ihren Geheimnissen auf der Spur.." Was dabei im künstlerischen Schaffensprozess als ästhetische Aneignung der Wirklichkeit entstand, können Sie in der Ausstellung "Geheimnisse meiner Landschaft" sehen. Zum besonderen Flair des Ausstellungs-Nachmittags am Kap trug auch die Musik bei. Marita Gronau war mit ihrem Saxophon-Programm zu erleben:
Marita Gronau mit ihrem Saxophon-Soloprogramm im Künstlerhaus am Kap Arkona. Die Ausstellung "Geheimnisse meiner Landschaft" im Künstlerhaus News von der Ostsee und der
Ostseeküste Weitere Bilder der Malerin Hanne Petrick sowie deren Anschrift finden Anschrift der Keramikerin Antje Halter: Kontakt Marita Gronau, Saxophon: (0151) 55602223 Links zu einigen der vielen News mit Ausstellungen auf Rügen: 15. Februar 2009 Galerie des Landkreises Rügen in Putbus jetzt in der Orangerie. Ausstellung mit Bildern von Gudrun Arnold bis zum 11. April. Diese Ausstellung ist inzwischen beendet. Bilder der Malerin finden Sie 13. September 2008 Fotos von der heutigen Ausstellungseröffnung 27. April 2008 Arkona: "ZeitenSprünge - Kunst begegnet Archäologie". Die im vergangenen Jahr eröffnete Ausstellung ist auch in dieser Urlaubssaison 2009 im Peilturm am Kap Arkona zu sehen. Da es sich 1. Juli 2007 Roter Mohn im Café mit Ostseeblick Auch gegenwärtig, also im Sommer 2009, gibt es eine Verkaufsausstellung Malkurse an der Ostsee finden Sie hier: Malkurse auf der Insel Rügen
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