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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Arkona im Norden der Insel Rügen: Fotos vom Steilküstenabrutsch Ostsee-News 20. Januar 2008 (ur). Gestern verkleinerte sich erneut der slawische Burgwall am Kap Arkona durch einen Steilküstenabrutsch. Sehr schnell verbreitete sich über Agenturen, Radio, Fernsehen und Internet, dass es zu einem großen Kreideabbruch gekommen sei. Die Wirklichkeit des so genannten "Kreideabbruchs" sieht grauer aus. Wenn Sie die Realität sehen möchten, dann schauen Sie weiter unten auf dieser Seite auf die Bilder. www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 20. Januar Kap Arkona im Norden von Rügen: Fotos vom Arkona im Norden der Insel Rügen (ur): Bevor heute früh die ersten Urlauber das Kap Arkona erreichten, begaben sich Kameradinnnen und Kameraden der FFw (Freiwilligen Feuerwehr) Putgarten hinunter zum Steilufer, um einen gefahrvollen Steilküstenabschnitt unterhalb des slawischen Burgwalles von Arkona abzusperren. Hier war es zum neuen Steilküstenabrutsch gekommen.
Rechts der slawische Burgwall. Der Zugang ins Burgwall-Innere war bereits vor dem Steilküstenabrutsch von gestern abgesperrt. Der Eingang war nur solange geöffnet, wie das Kassenhäuschen besetzt war. Das wiederum ist nur in der Saison der Fall. Da sich das Burgwall-Innere mit dem gestrigen Uferabrutsch wieder verkleinerte, bleibt abzuwarten, ob das Kassenhäuschen an seinem Eingang zu Ostern wieder geöffnet ist. Sobald diesbezüglich Klarheit herrscht informieren wie Sie in unseren News für den Urlaub an der Ostsee. Auf dem Foto oben begeben sich die Feuerwehrleute gerade zur Veilchentreppe kurz hinter dem Ende des Burgwalles, um dort hinunter zum Strand zu gehen und die Gefahrenzone abzusperren. Entgegen den seit gestern kursierenden Meldungen vom Kreideabbruch am Kap Arkona bei dem rund 1600 Kubikmeter Kreide abgebrochen sein sollen, sieht die Wirklichkeit viel "grauer" aus, vor allem Ton- und Mergelschichten sowie Erde kamen ans Ufer:
Aus der Ferne fotografiert, näher heran oder gar um die Ecke zu stiefeln, wäre bodenloser Leichtsinn gewesen. Hier kann gerade auch angesichts des gegenwärtig so feuchten Wetters zur Zeit immer wieder etwas aus der Höhe ins Rutschen kommen oder von der Steilwand herabstürzen. Deutlich zu erkennen ist trotz der Entfernung, dass nicht nur Kreide, sondern auch sehr viel Mutterboden, Lehm und anderes Material aus der Höhe abrutschte. Angesichts der Lage des Abbruches dürfte davon sogar mehr heruntergekommen sein als Kreide, denn hier ragt die Kreideküste nicht so stark aus dem Meer heraus wie an der Kreideküste des Nationalparks Jasmund und über der Kreide befinden sich am Kap Arkona im Bereich der ehemaligen Slawenburg stärkere Schichten mit Mergel und Erde als an der Kreideküste des Nationalparks Jasmund. Im Burgwallbereich von Arkona gab es in den letzten Jahren mehrere Steilküstenabrutsche bzw. Küstenabbrüche. Am Ufer unter dem Burgwall warnen daher schon seit langem Schilder vor der Lebensgefahr am Ufer. Das Schild am Ufer auf dem Foto unten ist also nicht erst im Ergebnis des letzten Steilküstenabrutsches aufgestellt worden. Bitte nehmen Sie solche Schilder ernst, wenn sie Ihnen an den Steilküsten der Ostsee begegnen.
Angesichts der Feuersteine am Strand ist es natürlich verlockend immer nur nach unten zu schauen und weiter nach Seeigeln, Klappersteinen und Hühnergöttern zu suchen. ABER in der Höhe lauert die Gefahr:
News von der Ostsee und der
Ostseeküste Arkona-Infos im Online-Reiseführer: : Kap Arkona mit slawischem Burgwall |
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