|
|
||
|
|
||||||||
|
Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
DänemarkDeutschland (Ostsee)EstlandLettland LitauenNorwegenPolenRügen/Hiddensee/
|
Grenzöffnung zwischen Deutschland und Polen am 21.12.2007
21. Dezember 2007 auf der Insel Usedom, Blick in Richtung Swinemünde. www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 21. Dezember 2007 Erwartungen in Mecklenburg-Vorpommern an
Ostseeküste (ur). Rund 400 Millionen EU-Bürger aus 24 Staaten gehören seit heute zum Schengen-Raum. Das bedeutet u.a. Reisefreiheit ohne Grenzkontrollen von Portugal bis ins Baltikum. Kein Wunder also, dass dieser historisch so bedeutsame Tag auch entlang der Ostseeküste von Deutschland über Polen bis Litauen, Lettland und Estland im Zeichen des Beitritts der letztgenannten vier Staaten zum Schengener-Abkommen stand. Über dieses Abkommen und die Erweiterung des Schengen-Raumes ab heute wurde in den News von gestern vor allem unter dem Gesichtspunkt der touristisch so bedeutsamen Reisefreiheit ausführlich berichtet (Ostsee-News: Von Grenzkontrollen zur Reisefreiheit entlang der Ostseet). Jetzt wird es spannend, was von den Erwartungen, aber auch Befürchtungen zur Wirklichkeit wird. Immer wieder wurde heute und in den vergangenen Tagen in den deutschen Medien über die Ängste der deutschen Grenzbevölkerung vor wachsender Kriminalität berichtet. Aber vielleicht hörten auch Sie im Rundfunk, wie Bundesinnenminister Schäuble versuchte, diesen Befürchtungen entgegenzuwirken und eine andere Perspektive mit "Freiheit, Recht und Sicherheit" glaubwürdig zu vermitteln. Zumindest ist beim Blick in die Zukunft sicher, dass die durch Grenzkontrollen bedingten Staus an der Grenze zwischen Polen und Vorpommern Vergangenheit sind. Das dürfte die Reiselust ins jeweilige Nachbarland erheblich steigern. Wer davon in Deutschland und in Polen im Rahmen der Tourismuswirtschaft indes die meisten Vorteile haben wird, entscheidet sich erst noch. Einige dürften schon jetzt die Verlierer sein, so jene, die zum Beispiel an einem bislang für den Autoverkehr gesperrten Grenzübergang zwischen Ahlbeck und Swinemünde als Parkplatz- oder Imbissbesitzer davon profitierten, dass die Leute nur zu Fuß über die Grenze gehen konnten. Ja, und sicher wird auch auf polnischer Seite der Bedarf an Taxis und Droschken geringer werden, die an den bis gestern nicht für Autofahrer geöffneten Grenzübergangen auf Fußgänger warteten, um sie dann weiter nach Swinemünde hinein zu fahren. Andere Gewerbetreibende werden wiederum davon profitieren, dass es jetzt noch einfacher geworden ist, diesseits und jenseits der Grenze zu bummeln, gastronomische Einrichtungen zu besuchen oder einzukaufen.
Zu den über den Tourismus hinaus reichenden wirtschaftlichen Erwartungen an die Grenze ohne Grenzkontrollen sagte Jürgen Seidel, Minister für Wirtschaft, Tourismus und Arbeit des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. "Mit dem heutigen Beitritt Polens zum Schengener Abkommen wird sich der Warenaustausch noch intensivieren". Mehr dazu erfahren Sie in der heute verbreiteten Mitteilung des genannten Ministeriums zum Haus der Wirtschaft in Stettin/Szczecin: Das Haus der Wirtschaft in Szczecin hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2000 auf Initiative der IHK zu Neubrandenburg zu einem wichtigen Ansprechpartner für deutsche sowie zunehmend auch für polnische Unternehmen in der Grenzregion entwickelt. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern fördert die Einrichtung. Mit einem Außenhandelsvolumen von rund 302 Millionen Euro im Jahr 2006 ist Polen einer der wichtigsten Handelspartner für Mecklenburg-Vorpommern. "Mit dem heutigen Beitritt Polens zum Schengener Abkommen wird sich der Warenaustausch noch intensivieren", sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Freitag in Schwerin. News von der Ostsee und der
Ostseeküste
|
|||||||
|
[home][news][guide][sport][wellness][club][hotels][fotos][shop] |
||||||||