Wildfleisch in der Weihnachtszeit: News zum Proteingehalt von
Reh- und Rotwildfleisch sowie zum Fettanteil beim Wildbret
"Wildfleisch ist als Nahrungsmittel sehr beliebt, weil es natürlichen Ursprungs ist und häufig über kurze Wege frisch auf den Tisch gelangt. Gerade zur Weihnachtszeit sollten sich die Verbraucherinnen und Verbraucher bewusst für dieses wohlschmeckende und ernährungsphysiologisch wertvolle Nahrungsmittel entscheiden", sagte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern Dr. Till Backhaus.Beispielsweise ist der Proteingehalt von Reh- oder Rotwildfleisch etwa doppelt so hoch wie der beim Hausschwein. Wildbret hat einen geringen Fettanteil und ist damit auch sehr cholesterinarm.
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© Fotos und Texte: Kreidefelsen GbR, Redaktion: Wolfgang Urban (ur)
17. Dezember 2007 Wildfleisch in der Weihnachtszeit
Ostsee-Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern (ur). Auf das "Große Entenbratenessen" am Wochenende auf Rügen machten wir Sie in der vergangenen Woche aufmerksam (Bauernhof Kliewe). Auf eine weitere Delikatesse weist Minister Dr. Till Backhaus hin. Mehr dazu erfahren Sie in der folgenden Mitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern:
Wildfleisch ist gesund, beliebt in der
Weihnachtszeit und von guter Qualität
"Wildfleisch ist als Nahrungsmittel sehr beliebt, weil es natürlichen Ursprungs ist und häufig über kurze Wege frisch auf den Tisch gelangt. Gerade zur Weihnachtszeit sollten sich die Verbraucherinnen und Verbraucher bewusst für dieses wohlschmeckende und ernährungsphysiologisch wertvolle Nahrungsmittel entscheiden", sagte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus... in Schwerin und verweist auf die vielfältigen Vorzüge dieser Delikatesse. Wildbret gehört zu den eiweißreichsten Fleischarten. Beispielsweise ist der Proteingehalt von Reh- oder Rotwildfleisch etwa doppelt so hoch wie der beim Hausschwein. Wildbret hat einen geringen Fettanteil und ist damit auch sehr cholesterinarm. So hat zum Beispiel Rotwildfleisch einen Fettgehalt von einem bis fünf Prozent, Rindfleisch dagegen von zehn bis 34 Prozent. Wild ist reich an den Mineralstoffen Kalium, Phosphor, Eisen, Kupfer und Zink sowie dem Vitamin B 12. Zusätzlich zeichnet sich Wildbret durch einen geringen Bindegewebsanteil und durch eine fein faserige Muskelstruktur aus. "Hervorzuheben sind natürlich auch der besondere artspezifische Geruch und der exzellente Geschmack", sagte Minister Dr. Backhaus. Wildprodukte haben über die genannten Qualitätsvorzüge hinaus außerdem einen deutlich höheren ethischen und ökologischen Wert als das Fleisch der meisten Stalltiere.
Außerdem wird Wildfleisch in Mecklenburg-Vorpommern regelmäßig und tiefgründig auf Qualität untersucht. Diese Prüfung wird im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) von geschultem Personal durchgeführt. Dort wurden in den vergangenen fünf Monaten 29 Proben frischen Wildfleisches untersucht. 15 Proben davon stammten direkt aus Mecklenburg-Vorpommern, vornehmlich von Schwarzwild, Rehwild und Hirsch. Keine der Proben zeigte sensorisch zu beanstandende Abweichungen. Bei 17 Proben wurde auch die mikrobiologische Qualität geprüft. Hier gab es ebenfalls keine Abweichungen im Sinne der hygienischen Qualität. Krankheitserreger wurden in keiner Probe nachgewiesen. "Die Ergebnisse belegen die gute Qualität des Wildbrets aus Mecklenburg-Vorpommern, was vor allem der Einhaltung strenger Hygienevorgaben zu verdanken ist", freute sich Minister Dr. Backhaus.
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