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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Aktien: Waldaktie mit kontinuierlich wachsender Dividende Wachsendes Holz bindet Kohlenstoff und trägt damit unmittelbar zur Kohlendioxidverarmung der Atmosphäre bei. Berechnungen haben ergeben, dass eine vierköpfige Familie in einem 14-tägigen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern durchschnittlich etwa 850 Kilogramm Kohlendioxid freisetzt (bei einer Anreise aus Deutschland). Dies entspricht ungefähr der Menge, die in zehn Quadratmeter Wald gebunden werden kann. Um diese Fläche forstwirtschaftlich pflegen zu können, sind etwa zehn Euro notwendig. Für diese Summe erwirbt man die Waldaktie mit einer kontinuierlich wachsenden Dividende. Dafür wurde das Projekt „Klimaneutrale Ferien in Mecklenburg-Vorpommern“ gestartet. Mit dem "Klima-Wald" soll dem Klimawandel entgegenwirkt werden. Sie möchten nach dieser Zusammenfassung mehr wissen? www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 3. Dezember 2007 Projekt "Klimaneutrale Ferien in Mecklenburg-Vorpommern" ermöglicht den Erwerb von Waldaktien Mecklenburg-Vorpommern (ur). „Wir begründen heute den ersten Klimawald in Mecklenburg-Vorpommern. Ich sehe darin ein Stück verantwortungsvolle, in die Zukunft gerichtete Umweltpolitik“, sagte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommerns, Dr. Till Backhaus, am vergangenen Mittwoch anlässlich der Baumpflanzaktion zum Auftakt der „Waldaktie Mecklenburg-Vorpommern“ im Rahmen des Projekts „Klimaneutrale Ferien in Mecklenburg-Vorpommern“. Die Lebenserwartung eines Waldes gehe in die Jahrhunderte. Somit trage die Pflanzaktion einen generationsübergreifenden Charakter. Zum Anliegen des Projektes "Klimaneutrale Ferien in Mecklenburg-Vorpommern" teilte das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbrauerschutz dieses Bundeslandes an der Ostsee am Auftakt-Tag der "Waldaktie Mecklenburg-Vorpommern" u.a. mit: „Der Tourismus ist für uns ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor, aber jede Reise setzt Kohlendioxid frei“, so Minister Dr. Backhaus. Als ein führendes Tourismusland sei Mecklenburg-Vorpommern gefragt, hier attraktive Lösungen anzubieten. „Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz stellt sich dieser Verantwortung und möchte Potentiale zur Verbesserung der Kohlendioxidbilanz nutzen“, sagte Dr. Backhaus. Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern sei in diesem Bereich ein wichtiger Partner. Ein relativ neuer Ansatz ist die gezielte Nutzung von Kohlenstoffsenken. Wachsendes Holz bindet Kohlenstoff und trägt damit unmittelbar zur Kohlendioxidverarmung der Atmosphäre bei. Berechnungen haben ergeben, dass eine vierköpfige Familie in einem 14-tägigen Urlaub durchschnittlich etwa 850 Kilogramm Kohlendioxid freisetzt (bei einer Anreise aus Deutschland). Dies entspricht ungefähr der Menge, die in zehn Quadratmeter Wald gebunden werden kann. Um diese Fläche forstwirtschaftlich pflegen zu können, sind etwa zehn Euro notwendig. Für diese Summe erwirbt man die Waldaktie mit einer kontinuierlich wachsenden Dividende. „Wir haben hierfür das Projekt Klimaneutrale Ferien in Mecklenburg-Vorpommern gestartet, das heute mit der Pflanzaktion erste Früchte trägt“, freut sich Minister Dr. Backhaus. „Wir möchten mit dem Klima-Wald dem Klimawandel entgegenwirken.“ Ein Baum ist ein lebender Kohlenstoffspeicher. Würde man die gleiche Kohlenstoffbindungsleistung, die ein zehn Quadratmeter großes Waldstück erbringt, mit technischen Lösungen realisieren wollen, so müssten über 70 Euro pro Jahr veranschlagt werden. „Ich sehe diese Lösung auch als Ansatz von der Natur zu lernen“, sagte Minister Backhaus und verweis auf einen weiteren Aspekt: „Wir werden interessierten Gästen die Möglichkeit eröffnen, selbst Bäume zu pflanzen.“ Für viele Kinder, insbesondere aus den Ballungszentren, sei es wahrscheinlich das erste Mal, dass sie die Chance haben einen Baum zu pflanzen und damit auch die Verantwortung für etwas Lebendiges zu übernehmen. „Ich sehe in diesem Projekt daher bei weitem nicht allein die Klimaschutzkomponente, sondern auch den Umweltbildungsaspekt“, sagte Minister Dr. Backhaus. Umweltbildung sei nicht allein auf Klassenzimmer und Hörsäle beschränkt, sondern finde auch im Wald statt. „Ich freue mich sehr, dass wir unseren Gästen diese Möglichkeiten hier bieten können. Für mich ist dies ein weiteres Mosaiksteinchen für ein noch attraktiveres Mecklenburg-Vorpommern“, so Dr. Backhaus. News von der Ostsee und der
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