Baltic Sprint Cup von Kopenhagen in Dänemark nach Pärnu in Estland. Zusammenfassung der News auf dieser Seite:Regatta-Bericht vom "Baltic Sprint Cup" von Kopenhagen in Dänemark nach Sassnitz auf Rügen, Gdansk (Danzig) in Polen, Klaipeda in Litauen, Ventspils in Lettland und Pärnu in Estland. Infos zu Wettfahrten während dieser Ostsee-Regatta, zu Yachten und deren Platzierungen sowie zur "HanseYachts AG"
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© Fotos und Texte: Kreidefelsen GbR, Redaktion: Wolfgang Urban (ur)
12. August 2007 Hanse 430 "Frühstücksdirektor", also eine
Yacht von HanseYachts aus Greifswald, siegte beim Baltic Sprint Cup
Ostsee (ur). Nachfolgend eine Mitteilung der HanseYachts AG, die sich verständlicher Weise über einen Sieg beim Baltic Sprin Cup freute:
Der Hanse 430 gewinnt den Baltic Sprint Cup.
Greifswald, 11. August 2007. Eigentlich baut HanseYachts weder Rennyachten noch spezielle Regattaboote. Dass man mit einer Hanse Yacht aber auch Rennen gewinnen kann, zeigt die überragende Performance der Hanse 430 „Frühstücksdirektor“ im Baltic Sprint Cup 2007.
Gold und Bronze für HanseYachts
Vom 20. Juli bis zum 3. August segelte ein hochklassiges Teilnehmerfeld von 26 Yachten in fünf Etappen von Kopenhagen nach Pärnu in Estland. 630 Seemeilen in 15 Tagen - eine echte Herausforderung für Mannschaften und Material. Diesmal dabei: Zwei Yachten aus der Greifswalder Serienproduktion. Die Hanse 430 „Frühstücksdirektor“ unter Skipper Jörn Bock holte nicht nur den Gesamtsieg, sondern konnte allein vier Etappen als siegreiche Yacht
beenden. Zudem holte sie den Sonderpreis für die Yacht mit der schnellsten gesegelten Gesamtzeit. Die Hanse 371 „Schüddelfrost“ belegte nach dem Klassensieg in der zweiten Etappe den hervorragenden dritten Gesamtrang und wurde zusätzlich mit dem Preis für die jüngste Crew ausgezeichnet.
Tagebuch: Schwerstarbeit auf der Ostsee Schon während der ersten Etappe von Kopenhagen nach Sassnitz zeigte Hanse 430 „Frühstücksdirektor“ bei leichtem und meist achterlichem Wind ihr großes Speedpotenzial.
Lohn: Etappensieg und Übernahme der gelben Flagge der gesamtführenden Yacht. Nach einem klassischen Frühstart und einer gnadenlosen Aufholjagd mit bis zu 13,8 Knoten Topspeed mussten sich die „Frühstücksdirektoren“ auf der zweiten Etappe von Sassnitz nach Danzig nur der größeren Grand Soleil 46.3 „Philomena“ geschlagen geben. Die Hanse 371 „Schüddelfrost“, Skipper Friedrich Böhnert, siegte in ihrer Klasse.
Die dritte Etappe von Danzig nach Klaipeda beginnt mit einem Chaosstart: Kurz vor dem Startschuss bricht der Wind ein und sorgt für großes Durcheinander mit
Wegerechtsproblemen. Dank der hervorragenden Leichtwind-Eigenschaften auf raumen Kursen und super Geschwindigkeiten am Wind wurde die Hanse 430 mit je einem Sieg in der Klassenwertung belohnt und baute die Gesamtführung aus.
Die vierte Etappe von Klaipeda (Litauen) nach Ventspils in Lettland war als echter Sprint angelegt: Die 106 Seemeilen schafft die „Frühstücksdirektor“ in 12 Stunden und sichert sich mit einem erneuten Klassensieg bereits vor der letzten Etappe nach Parnü in Estland den Gesamtsieg im Baltic Sprint Cup 2007. Die „Schüddelfrost“ holt auf dieser Etappe den zweiten Platz in der Gruppe B.
Die Hanse 430 „Frühstücksdirektor“ siegte auch in der abschließenden fünften Etappe und demonstrierte noch einmal ausdrücklich ihre Überlegenheit im Teilnehmerfeld. Die Hanse 371 „Schüddelfrost“ konnte erneut punkten und ersegelte sich abschließend den dritten Platz, um im Gesamtklassement Platz drei und damit die Bronzemedaille zu verteidigen.
Serienschiffe werden Seriensieger
Wichtig für eine Serienwerft wie HanseYachts sind nicht allein ein prestigeträchtiger Sieg bei einer großen Regatta, sondern besonders die Erfahrungen mit dem Material im Dauereinsatz und den Erkenntnissen aus den Modifikationen. Für die Teilnahme am Baltic Sprint Cup wurde die Hanse 430 um Sonderausstattung erleichtert. Mit Hilfe des Designbüros judel / vrolijk & co und Northsails wurde der Segelplan auf die zu erwartenden Windverhältnisse abgestimmt und das Standard-Rigg leicht verändert.
Der Kommentar von Skipper Jörn Bock: „Der „Frühstücksdirektor“ hat uns viel Spaß gemacht, seine Aufgaben bestens erledigt und das Rennen gut überstanden. Unter Deck war es trocken, alle Segel sind heil geblieben, nur eine Glühbirne der Steuerbord- Navigationslampe ist ausgefallen und die Service-Batterien waren nahezu am Ende, was nicht auf einen technischen Fehler zurückzuführen war, wie sich herausstellte, sondern auf den sehr hohen Verbrauch der Elektronik und der Navigationsbeleuchtung. Wir hatten das
unterschätzt“.
HanseYachts gratuliert den Siegern
„Frühstücksdirektor“: Skipper Jörn Bock, Crew Ralph Moser, Nico Jeschonnek, Jan Dabelstein, Jörn Diercks, Randel Kreitsberg und Timo Jacobs.
„Schüddelfrost“: Skipper Friedrich Böhnert, Crew Ingo Böhnert, Arno Böhnert, Heinke Böhnert, Inga Böhnert und Paula Zaininger
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Unternehmensprofil HanseYachts AG
HanseYachts ist eine der am schnellsten wachsenden Yachtwerften in Europa. Seit 1993 werden Yachten in Greifswald für den Weltmarkt gebaut. Grundlage des aktuellen Erfolgs von HanseYachts ist sowohl die Entwicklung einer neuen, klaren Formensprache in der äußeren Formgebung als auch in der Gestaltung des Innenraums der Yachten. Die HanseYachts-Gruppe baut derzeit Segelyachten im Größenbereich von rund 10 m bis 19,20 m (32 bis 63 Fuß). Im Geschäftsjahr 2005/2006 (31.7.2006) konnte HanseYachts ihren Umsatz um rund 57 Prozent auf 66,3 Millionen Euro (Vorjahr: 42,3 Millionen Euro) steigern.
Das Ergebnis vor Steuern stieg um 144 Prozent auf 6,1 Millionen Euro (Vorjahr: 2,5 Millionen Euro). Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2005/2006 585 Segelyachten produziert. Zum Jahresende 2006 waren in der HanseYachts-Gruppe über 400 Mitarbeiter beschäftigt. Im Durchschnitt konnte der Umsatz bei HanseYachts seit dem Geschäftsjahr 1998/1999 um über 40 Prozent pro Jahr ausgeweitet werden. Mit dem Erwerb einer 51-Prozent-Beteiligung an dem norwegischen Unternehmen Fjord Boats AS werden in der HanseYachts-Gruppe seit März 2006 auch Motorboote hergestellt. Im März 2007 hat HanseYachts die Trademark Moody erworben und wird im kommenden Geschäftsjahr die neue Moody 45 Decksalon vorstellen. Die HanseYachts AG ist seit März 2007 im Geregelten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse börsennotiert.
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