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Greifswald: News aus der Hanse- und Universitätsstadt Greifswald

Greifswalder Museumshafen soll weiter aufgewertet werden

Ostsee-News vom 30. März 2011 (ur). Der Greifswalder Museumshafen gehört zu den Ausflugszielen beim Urlaub in Greifswald. Zu seiner Zukunft teilte uns heute die Universitäts- und Hansestadt Greifswald mit, dass er noch "weiter aufgewertet" werden soll:

Noch in diesem Jahr soll die Umgestaltung des Museumshafens weitergehen. „Der Begleitausschuss der Pomerania hat zugesichert, den zweiten Bauabschnitt mit insgesamt 3,587 Millionen Euro zu unterstützen“, freute sich Oberbürgermeister Dr. Arthur König. „Noch ist der Fördermittelbescheid zwar nicht da, wir sind aber optimistisch, dass er demnächst eintrifft. Damit ergibt sich nunmehr die Möglichkeit, den bereits begonnenen Ausbau unseres Museumshafens fortzusetzen und ihn zu einem der schönsten Plätze der Stadt herzurichten. Gleichzeitig können wir unsere deutsch-polnische Zusammenarbeit mit Trzebiez in der Gemeinde Police weiter befördern, mit denen wir gemeinsam den Antrag gestellt haben.“...

So soll während des 2. Bauabschnittes die Uferbefestigung erneuert und die Nordseite zwischen Steinbecker- und Fußgängerbrücke aufgewertet werden. Außerdem wird der Platz am Fangenturm gepflastet und eine Steganlage an der Hafenstraße gebaut. Gefördert werden 85 Prozent der auf 4,22 Millionen Euro geschätzten Gesamtkosten aus dem Programm INTERREG IV A. Die restlichen rund 630.000 Euro Eigenanteil teilen sich Greifswald und Police. Laut Antrag ist Greifswald mit 340.000 und Police mit 290.000 Euro dabei. Für dieses Jahr hat die Bürgerschaft ca. 300.000 Euro bewilligt. Das Bauvorhaben soll bis 2013 abgeschlossen sein.

In Police/Trzebiez werden ebenfalls bereits begonnene Bauvorhaben fortgeführt und auf Grundlage der Konzeption NATURA 2000 umgesetzt. Sie umfassen den weiteren Ausbau der Infrastruktur am Ufer des Stettiner Haffs auf einer Fläche von 32.500 m². Dort sollen unter anderem der erste Teil einer Promenade auf Pfählen auf der Düne mit Aussichtsplattform und ein Spielplatz für kleinere Kinder errichtet werden, sowie Anleger für kleine Boote mit dem Zugang zum Fußgängerweg.

 

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© Fotos und Texte: Kreidefelsen GbR, Redaktion: Wolfgang Urban (ur)

Greifswald-News: "Earth Hour" am 26. März 2011 ab 20.30 Uhr

Ostsee-News vom 23. März 2011 (ur). Die Stadt Greifswald teilte uns mit, dass Sie sich am 26. März 2011 an der weltweiten Aktion „Earth Hour“ beteiligt. Nachfolgende der Wortlaut der Mitteilung:

Erstmals beteiligt sich die Universitäts- und Hansestadt Greifswald an der vom World Wide Fund For Nature initiierten „Earth Hour“. In der weltweiten Aktion geht es darum, durch die 60-minütige Abschaltung der Beleuchtung an bekannten Sehenswürdigkeiten und Bauten rund um den Erdball auf die Bedrohung des Klimas hinzuweisen.

Es soll bewusst gemacht werden, wie wichtig es ist, Energie zum Schutz des Klimas zu sparen. „In diesen Tagen, in denen wir alle unter dem Eindruck der furchtbaren Ereignisse in Japan stehen, ist es mir ein ganz besonderes Anliegen, dass sich Greifswald zum Klimaschutz bekennt.“, sagte Oberbürgermeister Dr. Arthur König.

Die „Earth Hour“ findet am 26. März um 20.30 Uhr statt. Unter anderem ist geplant, die Fassadenbeleuchtung des Doms als weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt und des Hauptgebäudes der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in diesen Zeitraum abzuschalten. Der Oberbürgermeister rief alle Bürger und Einrichtungen der Stadt dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen und ebenfalls für eine Stunde alle Lichter zu löschen. Die Aktion wird vom WWF schon zum fünften Mal durchgeführt.

Hintergrund:
Die „Earth Hour“ fand zum ersten Mal im Jahr 2007 in Sydney statt. Damals wirkten schon mehr als 2,2 Millionen Haushalte mit. Bereits ein Jahr später beteiligten sich 370 Städte in 35 Ländern. Im Jahr 2010 waren es 4306 Städte aus 125 Ländern. Laut WWF wurde die „Earth Hour“ in der Vergangenheit damit die größte freiwillige Aktion aller Zeiten.

 

3. März 2011 Greifswald-News: Zahl der Übernachtungen von
ausländischen Gästen ist um 32 Prozent gestiegen

Greifswald (ur): Die Stadt Greifswald teilte uns mit:

Greifswald zieht immer mehr ausländische Gäste an. Wie das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern mitteilte, stieg die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste im vergangenen Jahr von 13.702 auf 18.137, das ist ein Plus von mehr als 32 Prozent.

„Dieser Zuwachs ist tatsächlich enorm“, freut sich Fabian Feldt von der Abteilung Wirtschaft und Tourismus. „Hauptgrund sind vor allem die zahlreichen Kongressbesucher, die auf Einladung der Universität oder anderer wissenschaftlicher Einrichtungen nach Greifswald kommen. Die Universitäts- und Hansestadt hat sich inzwischen als Tagungs- und Kongressstandort überregional einen Namen gemacht. Sicherlich fallen darunter aber auch Bauarbeiter, die auf den umliegenden Großbaustellen eingesetzt sind.“.

Die meisten Übernachtungsgäste kamen aus den Niederlanden, Polen und der Schweiz. Damit haben die Niederländer die Polen als häufigste Übernachtungsgäste abgelöst.

Insgesamt wurden 2010 in Greifswald 221.801 Übernachtungen gezählt, das sind rund 7.300 oder 3,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Der positive Trend ist damit seit 2003 ungebrochen. Die Aufenthaltsdauer in den 25 Hotels und Pensionen mit über neun Betten betrug weiterhin durchschnittlich 2,4 Tage.

Mit dieser Statistik liegt Greifswald deutlich über dem landesweiten Trend. Dieser verzeichnet bei den Übernachtungen ausländischer Gäste zwar ein Plus von gut 5 Prozent, insgesamt gingen die Übernachtungszahlen aber um 2,6 Prozent zurück.

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