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Ostsee-Fähr-Routen

Faszinierend schön sind die Ostsee-Inseln. Besonders reizvoll ist auch der vergleichende Blick. Ihn gewinnt man z.B., wenn man von einer Fähre aus die Kreideküste von Rügen bewundert hat und dann die Granitküste Bornholms erlebt.


Veränderungen im Fährverkehr in der Ostsee

- Die Reederei Scandlines hat die wöchentlichen Abfahrten zwischen Rostock und Ventspils in Lettland von 6 auf 5 reduziert. Weitere Infos: Fährverkehr in der Ostsee

 

Nach Schweden, Dänemark und Lettland kann man gegenwärtig mit den Scandlines-Fähren zum Urlaub an der Ostsee reisen und dabei während der Fahrt auch den Urlaub auf der Ostsee genießen. Vielen Mitarbeitern von Scandlines ist indes zurzeit die Vorfreude auf ihren eigenen Urlaub verdorben, denn sie haben Angst um die Zukunft. Aber auch diese News von www.kreidefelsen.de wendet sich nicht an die Problemträger entlang der Ostsee, sondern an alle, die hier Urlaub machen möchten. Für sie haben wir die Botschaft: In all den Negativ-Debatten des Junis 2009 über Stellenkürzungen und Stellenumverlagerung bei der Reederei Scandlines gibt es bislang keine Info, dass auch der Fährverkehr weiter eingeschränkt werden soll. Es geht also in der öffentlichen Debatte an der Ostsee gegenwärtig um Beschäftigungsabbau und Verlagerung von Arbeitsplätzen von Rostock-Warnemünde nach Puttgarten. ABER es geht nicht um eine für den Urlaub an der Ostsee relevante Einschränkung des Fährverkehrs. Weitere Infos hier: News zum Fährverkehr in der Ostsee vom 15. Juni 2009

 

Scandlines Fähre in Rostock-Warnemünde

Rückblick: Erfolgreiche Bilanz der Reederei Scandlines im Ostsee-Fährverkehr. Erwartungen und Veränderungen 2008: Scandlines hat mit
Wirkung zum 31.12.2007 die innerdänischen Linien verkauft.

Die Reederei Scandlines schloss das Geschäftsjahr 2007 mit einem
Rekordtransportergebnis ab.

Insgesamt transportierte das Unternehmen auf seinen 13
Fährverbindungen mehr als 20,5 Millionen Passagiere und 4,3 Millionen
Pkw. Das sind 3,5 bzw. 3,7 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich.
Wachstumsmotor war zum wiederholten Male der Frachtverkehr. Hier
konnte Scandlines das Transportaufkommen mit über 1,1 Millionen
beförderten Lkw und Trailern um 10 Prozent steigern.

Für das kommende Jahr rechnet das Unternehmen dank der anhaltenden
guten wirtschaftlichen Entwicklung im Ostseeraum sowie der Erweiterung
des Schengenabkommens vor allem im Frachtbereich, mit weiteren
Zuwachsraten im Kernmarkt der Reederei, den Linien zwischen
Deutschland, Dänemark und Schweden, aber auch auf den drei Linien in
die baltischen Staaten sowie der neuen Frachtverbindung mit Finnland.

Zukünftig wird Scandlines sich auf die Stärkung des internationalen
Liniennetzes im Ostseeraum konzentrieren. Im Herbst 2007 hat die
Reederei hierfür die Weichen gestellt. Die neue Frachtverbindung
zwischen Rostock und Hanko startete erfolgreich. Auf den Linien
zwischen Rostock - Gedser sowie Rostock - Ventspils wurden die
Abfahrtsfrequenzen und Kapazitäten deutlich erhöht.

Deutschland - Dänemark

Auf den Linien zwischen Deutschland und Dänemark wurden von Januar bis
Ende Dezember 2007 8,7 Millionen Passagiere (+4,5%), mehr als 2,1
Millionen Pkw (+6,1%) sowie fast 498.745 Lkw und Trailer (+11,1%)
transportiert.

Spitzenreiter bei den Zuwachsraten ist die Linie Rostock-Gedser. Mit
der Beförderung von 1,6 Millionen Passagieren (+6,9%), 294.387 Pkw
(+15,2%) und 110.947 Lkw (+8,4%) erzielte Scandlines das bisher beste
Ergebnis in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Linie.

Aber auch die leistungsstärkste Route der Reederei - Puttgarden-Rødby
- legte insbesondere im Frachtbereich kräftig zu (+11,9%).

Deutschland - Schweden

Auf den direkten Scandlines-Linien nach Schweden, Rostock - Trelleborg
und Sassnitz - Trelleborg, transportierte die Reederei 2007 mehr als 1
Million Passagiere (+5,2%) und 221.473 Pkw (+7,0%). Mit der
Beförderung von 203.486 Lkw und Trailern (+15,1%) konnte Scandlines
erneut überproportional am allgemeinen Marktwachstum teilhaben.
Lediglich der Transport von Schienengüterwagen sank um 3,1 Prozent.

Die Eröffnung der zweiten Rügenanbindung im Oktober 2007 wird zu
positiven Effekten sowohl im Fracht- als auch im Passagierverkehr
zwischen Sassnitz und Trelleborg führen.

Helsingør - Helsingborg

Auch auf der Linie Helsingør (Dänemark) - Helsingborg (Schweden) hat
sich Scandlines 2007 erneut erfolgreich neben der Øresundbrücke
behauptet und in allen Bereichen das Transportaufkommen gesteigert.
Insgesamt wurden rund 8,1 Million Passagiere (+3,2%), 1,3 Millionen
Pkw (+0,3%) sowie 304.274 Lkw (+7,1%) transportiert.

Baltische Routen

Zwei Jahre nach Umsetzung der neuen Baltikumstrategie zieht Scandlines
auch hier eine positive Bilanz. Ingesamt wurden auf den maßgeblich vom
Frachtverkehr dominierten vier baltischen Routen 92.223 Passagiere
(+1%), 14.626 Pkw (+2,8%) sowie 92.399 Lkw und Trailer (+5,0%)
transportiert.

Im Herbst 2007 hat Scandlines das Liniennetz in die baltischen Staaten
erneut der rasanten Marktentwicklung angepasst. Abfahrtsfrequenz und
Kapazität der Route Rostock - Ventspils (Lettland) wurden durch den
Einsatz des FS „Fellow" als 3. Schiff auf dieser Linie erhöht.
Zeitgleich wurde die weniger attraktive Verbindung zwischen Karlshamn
(Schweden) und Ventspils eingestellt.

Im Oktober 2007 startete Scandlines eine neue Frachtverbindung
zwischen Rostock und Hanko. In Januar erfolgte die planmäßige
Erweiterung der Abfahrtsfrequenz und Frachtkapazitäten von und nach
Finnland durch den Einsatz von zwei größeren Schiffen.

Dank der steigenden internationalen Arbeitsteilung, einer positiven
wirtschaftlichen Entwicklung - insbesondere der jungen
EU-Mitgliedsstaaten und Russland - sowie dem Beitritt der drei
baltischen Staaten zum Schengenabkommen, rechnet Scandlines auch
zukünftig mit steigenden Frachttransporten auf den insgesamt vier
Linien nach Litauen, Lettland und Finnland.

Innerdänische Linien

Die drei innerdänischen Routen, Spodsbjerg-Tårs, Esbjerg-Fanø und
Bøjden-Fynshavn konnten ihre gute Entwicklung weiter fortsetzen und
beförderten rund 2,6 Millionen Passagiere (+0,6%), 625.097 Pkw (+2,1%)
und 42.564 Lkw und Trailer (+10,8%).

Mit Wirkung zum 31.12.2007 hat Scandlines die innerdänischen Linien verkauft.

Die Reederei Scandlines betreibt aktuell mit rund 2.400 deutschen und
dänischen Mitarbeitern 9 Linien zwischen Deutschland, Dänemark und
Schweden sowie in die baltischen Staaten und Finnland.

Zum Vergleich hier auch noch derScandline-Rückblick des Vorjahres

"2006 hat Scandlines erneut rund 20 Millionen Passagiere, 4,2 Millionen Pkw und wiederum über eine Million Lkw und Trailer befördert. Somit konnten wir das hervorragende Ergebnis von 2005 - über alle 12 Linien betrachtet - beim Transport von Lkw und Trailern erneut um mehr als 3 Prozent steigern und im Passagiersegment auf dem hohen Niveau der Vorjahre halten", zieht Vorstand Uwe Bakosch im Januar 2007 Bilanz. Bereinigt um die Ende 2005 von Scandlines nicht mehr betriebenen Linen, verzeichnet der Frachtverkehr sogar einen Anstieg um fast 10 Prozent.

Auch für das kommende Jahr rechnet das Unternehmen, vor allem im Frachtbereich, mit weiteren Zuwachsraten im Kernmarkt der Reederei - den Linien im Dreieck zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden. "Besonders unsere drei Linien ab Rostock profitieren, dank der zentralen geografischen Lage im Ostseeraum, der A-20-Anbindung und der guten Infrastruktur des Hafens, vom starken wirtschaftlichen Wachstum der neuen EU-Mitgliedsländer", so Uwe Bakosch weiter. ?Aber auch auf den vier Verbindungen in die baltischen Staaten werden wir erfolgreich am allgemeinen Marktwachstum teilhaben."

Fährverkehr Deutschland-Dänemark

Auf den Linien zwischen Deutschland und Dänemark wurden von Januar bis Ende Dezember 2006 rund 2 Prozent mehr Passagiere, 1 Prozent mehr Pkw sowie fast 12 Prozent mehr Lkw und Trailer transportiert. Spitzenreiter bei den Zuwachsraten ist die Linie Rostock-Gedser. Mitte Dezember konnte das Unternehmen auf dieser Linie den 100.000sten Lkw-Fahrer des Jahres begrüßen. So viele Trucks wie 2006 hat Scandlines bisher in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Linie noch nie in einem Jahr befördert. Aber auch die leistungsstärkste Route der Reederei - Puttgarden-Rødby - legte im Frachtbereich kräftig zu (+9,8%). Beim Transport von Passagieren und Pkw wurden 2006 erneut die Ergebnisse des Vorjahres erreicht.

Fährverkehr Deutschland-Schweden

Auf den direkten Scandlines-Linien nach Schweden, Rostock-Trelleborg und Sassnitz-Trelleborg, transportierte die Reederei 2006 4,1 Prozent mehr Lkw und Trailer. Im Passagierbereich fällt die Bilanz differenzierter aus. Auch wenn die Vorjahresergebnisse beim Transport von Passagieren erneut erreicht werden konnten, nutzten rund 2 Prozent weniger Pkw die Scandlines-Linien zwischen Deutschland und Schweden. Scandlines geht davon aus, dass die Fertigstellung der zweiten Rügenanbindung 2007 zu positiven Effekten sowohl im Fracht- als auch im Passagierverkehr zwischen Sassnitz und Trelleborg führen wird. "Wir sind überzeugt, dass Scandlines auch in Zukunft am rasant steigenden Fracht- und Passagieraufkommen zwischen Nordeuropa und den neuen EU-Staaten in Ost- und Südosteuropa, insbesondere Polen, partizipieren wird."

Fährverkehr Baltische Routen

Etwas mehr als ein Jahr nach Umsetzung der neuen Baltikumstrategie zieht Scandlines auch hier eine positive Bilanz. "Unser Konzept ist aufgegangen. Dank der Konzentration von drei unserer insgesamt vier Fährverbindungen in die baltischen Staaten auf den lettischen Hafen Ventspils konnten wir erstmals seit 2004 die Transportergebnisse im Verkehr zwischen Skandinavien bzw. Kontinentaleuropa und den baltischen Ländern wieder steigern," so Uwe Bakosch. "Besonders hervorzuheben ist dabei die Entwicklung auf der Linie Rostock-Ventspils. Hier haben wir die Trendwende geschafft. Dank der Verdopplung der Kapazität und Abfahrtsfrequenz konnte Scandlines erstmals seit der EU-Osterweiterung wieder begleitete Verkehre Richtung Baltikum und Russland vom Landweg über Polen auf den Seeweg und unsere Fährverbindung lenken," unterstreicht Bakosch.

Fährverkehr Helsingør-Helsingborg

Auch auf der Linie Helsingør-Helsingborg konnte Scandlines 2006 den Transport von Lkw weiter steigern (+ 3,3 Prozent). Die Zahl der beförderten Passagiere, Pkw und Busse sank um 1,9; 2,5; bzw. 4,3 Prozent. Allerdings konnte Scandlines in der zweiten Jahreshälfte 2006 einen positiven Trend in diesem Marktsegment verzeichnen. Scandlines hat sich das Ziel gesetzt, durch neue, offensive Maßnahmen seinen Marktanteil im Verkehr auf dem Øresund in den nächsten Jahren weiter zu stabilisieren.

Fährverkehr: Innerdänische Linien

Die drei innerdänischen Routen, Spodsbjerg-Tårs, Esbjerg-Fanø und Bøjden-Fynshavn konnten ihre stabile Entwicklung weiter fortsetzten.

Die deutsch-dänische Scandlines AG betreibt derzeit 12 Linien im Dreieck zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden sowie in die baltischen Staaten. 2005 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 523 Mio. Euro und erzielte einen Gewinn von 70 Mio. Euro nach Steuern. Für 2006 ist auch hier eine weitere Steigerung zu erwarten. Bei Scandlines sind derzeit rund 2.600 Mitarbeiter beschäftigt.

Die aktuellen Ostsee-News finden Sie hier:
News für den Urlaub an der Ostsee

Es gibt viele faszierende Küsten an der Ostsee und zum Glück den Fährverkehr, um sie auch ohne eigenes Boot zu erleben. Besonders reizvoll ist immer wieder vor allem auch der vergleichende Blick. Ihn gewinnt man z.B., wenn man von einer Fähre aus die Kreideküste von Rügen bewundert hat und dann die Granitküste Bornholms erlebt. Viel Freude bei Ihren Fährfahrten auf der Ostsee:

 

 

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