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Peenemünde auf der Insel Usedom www.kreidefelsen.de - Informationsnetz Ostseeküste
Kreidefelsen-Tipp: Das als Museum gestaltete "Historisch-Technische Informationszentrum" besichtigen. Dabei viel Zeit für die nachdenkenswerte und überaus interessant gestaltete Ausstellung zu einer immer wieder heiß diskutierten Geschichte einplanen. Der Gedächtniskapelle einen Besuch abstatten. Danach zur Entspannung das Bettenmuseum besuchen. Alljährlich im Juni Ausschau nach einem Wikingerlager halten und bei dessen Existenz an der dortigen Erlebniswelt teilnehmen. Auch in Peenemünde und Umgebung laden Unterkünfte zum Urlaub ein: Historisch-Technisches Informationszentrum
Das "Historisch-Technische Informationszentrum" ist ein sehenswertes Museum. Es befindet sich im ehemaligen Kraftwerk der Heeresversuchsanstalt, das selbst ein bedeutendes technisches Denkmal ist. Angesichts der militärischen Vergangenheit von Peenemünde und dem kontroversen Umgang der Politik und Öffentlichkeit mit diesem Erbe, blieben auch heiße Debatten zum Museum und dem von ihm Präsentierten nicht aus. Vor allem die V-Waffenvergangenheit im 2. Weltkrieg stand dabei immer wieder im Mittelpunkt. In einer der Selbstdarstellungen der Einrichtung zur kontrovers diskutierten Geschichte heißt es: "Das Historisch-Technische Informationszentrum berichtet über eine der folgenreichsten technischen Leistungen unserer Zeit. Der gelungene Start der ersten Fernrakete der Welt in der Heeresversuchsanstalt Peenemünde besiegelte am 3. Oktober 1942 einen der spektakulärsten, aber auch gefährlichsten technischen Durchbrüche des 20. Jahrhunderts." Das Museum in Peenemünde bietet mehr als nur Informationen
zum 2. Weltkrieg. Es zeigt darüber hinaus auch ein Raketenschiff,
Hubschrauber und sogar Flugzeuge aus den Beständen der nicht mehr
existenten DDR-NVA (Nationale Volksarmee). Gedächtniskapelle Die heutige Gedächtniskapelle in Peenemünde wurde 1876 als Friedhofskapelle errichtet. Sie ist ein achteckiger Fachwerkbau, der in Peenemündes Militärzeit seit 1933 stark vernachlässigt wurde. Im Jahr 1993 wurde die Kapelle aus Anlaß des 50. Jahrestages des Bombenangriffs auf Peenemünde wieder originalgetreu aufgebaut und als Gedächtniskapelle umgestaltet. Wikingerlager
Anknüpfungspunkt der nun schon seit Jahren durchgeführten Wikingerlager in Peenemünde ist die Geschichte der Wikinker, die von Skandinavien bis Frankreich, Island, Grönland und sogar Amerika und in südöstlicher Richtung bis Byzanz gelangten. Krieg, Plünderung und Handel sind auf diesen Wegen ebenso zu finden wie Handel, Handwerk und Kultur.Vor allem die Wikingerschiffe sind immer wieder Gegenstand des Interesses gewesen. Im Wikingerlager kann ein Wikingerboot besichtigt werden. Zudem sollen die Besucher der sommerlichen Lager mit Brauchtum und Handwerkskunst der Wikinger vertraut gemacht. Auch Bogenschießen und Axtwerfen sowie Schaukämpfe waren in der Vergangeneheit zu erleben. U-Boot im Hafen von Peenemünde Vor dem Hafen von Peenemünde tauchte am Montag ( 21.12.1998) das russische Unterseeboot U 461 auf. Pommersche Bettenmuseum am Flugplatz Zur Vielfalt des in Peenemünde Angebotenen gehört auch das Bettenmuseum am Flugplatz: Museumsbetten im Internet. © Text: Wolfgang Urban
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