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Kreidefelsen-Tipp: Die Kirche und das Wasserschloß auf den Spuren der Bernsteinhexe besichtigen. Übrigens falls Du den sagenumwobenen unterirdischen Gang von Mellenthin nach Pudagla findest, dann sende eine Mail an Kreidefelsen.de. Aber nicht zu lange suchen, sondern lieber in einer der Ferienunterkünfte Entspannung finden. Wasserschloß Mellenthin liegt im Herzen der Insel Usedom und ist vor allem durch sein Wasserschloß bekannt. Dieses ließ Rüdiger von Neuenkirchen wahrscheinlich auf den Grundmauern einer alten Burg erbauen, deren bekannte Spuren bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. An die Erbauung des Schlosses erinnert eine noch erhaltene Kalksteintafel auf der zu lesen ist: "Anno 1575 hat der edle und ehrbare Rüdiger von Neuenkirchen das Haus gefundet und anno 1580 verfertigt. Zum Gedächtnis hat ihm sein Sohn Christoph Neuenkirchen diese Nachricht setzen lassen." Als Christoph von Neuenkirchen im Jahr 1641starb, erlosch dieses Geschlecht im Mannesstamm. Wechselnde Besitzer folgten. Zu ihnen gehörten der schwedische Reichsgraf Johann Oxenstierna und ein Landgraf von Hessen-Homburg, bei dem es sich wahrscheinlich um jenen Mann handelt, der in Kleist berühmten Schauspiel "Prinz Friedrich von Homburg" seine literarische Gestaltung fand..Der zweigeschossige Renaisancebau ist von einem breiten Wassergraben umgeben. Kirche, Bernsteinhexe und Konzerte Die älteste schriftliche Überlieferung der Kirche von Mellenthin stammt aus dem 14. Jahrhundert. Noch heute ist eine mittelalterliche Bausubstanz in der Backsteinkirche erhalten. Der Chorraum ist aus Feldstein. Die Mellenthiner Kirche verfügt über Kostbarkeiten und Besonderheiten aus verschiedenen Jahrhunderten. So wurden 1930 die aus katholischer Zeit stammenden Fresken im Kreuzgewölbe des Altarraumes neu entdeckt. Bemerkenswert ist auch die Grabplatte des Rüdiger von Neuenkirchen und seiner Frau, Ilsabe von Eickstädt. Er veranlaßte den Bau des in der Nähe gelegenen Renaissanceschlosses, und sie wurde für "Maria Schweidler, die Bernsteinhexe" gehalten. So heißt der Roman des Schriftstellers und Koserower Pfarrers Johann Wilhelm Meinhold (1797-1851). Siehe auch: Koserow. Doch die Kirche hat nicht nur Geschichte und Geschichten erlebt, sondern sich auch einen guten Ruf mit ihrem Konzertangebot erarbeitet. Der unterirdische Gang von Mellenthin nach Pudagla Mellenthin mit seinem Wasserschloß ist nicht nur per
Straße mit dem durch seine Klostergeschichte bekannten Pudagla verbunden.
Vielmehr sind beide Orte auch von Sagen umwoben. Zu dem auf diese Weise
Gesagten gehört auch die Geschichte von einem unterirdischen Gang,
der die rund sieben Kilometer voneinander entfernten Orte Mellenthin und
Pudagla miteinander verbunden haben soll. Der Gang soll einst von einem
Ritter angelegt worden sein, um "eine Nonne aus dem Pudaglaer Kloster
zu befreien". Der Historiker muß hier indes schmunzeln, denn
Pudagla war ein Mönchskloster. Aber vielleicht hatte ein Mönch
eine Geliebte in Mellenthin... |
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