|
||
| |
||||||||
|
||||||||
Fakt ist, dass es neu erbaute bzw. restaurierte Sassnitzer Ferienunterkünfte in der Altstadt gibt, die ein ganz besonderes Ambiente ausstrahlen. Diese, meist weißen Gebäude künden von der Richtung der angestrebten Veränderungen in Sassnitz. Zu ihr gehört auch die Entwicklung des Sassnitzer Stadthafens zu einem touristischen Erlebnisbereich. Von entscheidender Bedeutung war es dabei, dass der Sassnitzer Fährverkehr in Richtung Schweden nach dem neuerdings zu Sassnitz gehörenden Mukran verlagert wurde. Mukran war einst ein kleines Dorf und befindet sich noch einige Kilometer weiter südlich als das Plattenbaugebiet im Süden der Stadt Sassnitz.
Irreführendes: "Fährhafen Sassnitz" Wenn heute vom Fährhafen Sassnitz gesprochen wird, dann ist damit nicht mehr der Hafen in der Stadt Sassnitz, sondern der zu Sassnitz gehörende Fährhafen in Mukran gemeint. Nach hier wurde der Fährverkehr auf der traditionellen Königslinie zwischen Sassnitz und dem schwedischen Trelleborg im Jahr 1998 verlagert.
Damit hat eine große Veränderung auf dem Gelände des einstigen Fährhafens im Sassnitzer Stadthafen begonnen. Vom sogenannten Sachsenblick neben dem Sassnitzer Kurhotel blickt man somit heute nicht mehr auf einen Fährhafen, sondern auf ein "Umbaugelände". Mit den entsprechenden Arbeiten wurde Ende 1999 begonnen. Der Name Sachsenblick stammt übrigens aus DDR-Zeiten. Damals gab es besonders viele Erholungssuchende aus Sachsen auf Rügen. Vom "Sachsenblick" schauten sie zusammen mit anderen Urlaubern auf den Fährhafen und die Fähren, an deren Fahrt nach Schweden sie gerne teilgenommen hätten, aber es nicht durften. Heute ist all dies Geschichte.
Wer Lust und auch das Geld dazu hat, der kann im Fährhafen Sassnitz/Mukran ohne politisch bedingte Reiserestriktionen eine Fähre seiner Wahl betreten, um mit ihr nach Schweden, Bornholm oder bis ins Baltikum zu gelangen, seit 2005 auch bis in die Nähe von Kopenhagen. Seit 1999 ist auch die Zufahrt zum Fährhafen Mukran bedeutend verbessert worden. Du kannst jetzt von der B96 zwischen den Dörfern Lietzow und Sagard direkt zum Fährhafen Mukran abbiegen. Früher musste man noch ca. 10 Kilometer weiter fahren und erreichte erst kurz vor Sassnitz eine Straße in Richtung Mukran.
Erlebnisbereich
Stadthafen
Im Sassnitzer Stadthafen findest Du all das, was sich ein Binnenländer
für einen maritimen Urlaub wünscht. Hier ist das Flair
von Fischkuttern zu erleben, von denen man fangfrischen Fisch
erwerben kann. Möglich ist es auch, mit ihnen zu Angelfahrten
vor die Küste aufzubrechen oder einfach zu einer Ausflugstour
entlang der Kreidekûste des Nationalparkes Jasmund. Natürlich
konzentriert sich die Vielfalt des Angebotes im Stadthafen vor allem auf
die Saison sowie die Zeit unmittelbar davor und danach. Unabhängig
davon ist sein Besuch empfehlenswert. So ist es ein Erlebnis der besonderen
Art auf der rund 1450 Meter langen Mole zu dem aus dem Jahr 1903
stammenden kleinen Leuchtturm zu gehen.Von hier bietet sich ein
interessanter Blick über den Hafen auf das Panorama der Häuser
an der Kreideküste.

Der
Sassnitzer Hafen wurde seit 1889 zunächst als Schutz- und
Fischereihafen gebaut. Nach dem Abschluss eines deutsch-schwedischen Staatsvertrages
im Jahr 1907 begann sein Ausbau zum Fährhafen. Im Beisein des deutschen
Kaisers und des schwedischen Kšnigs wurde der Fährverkehr zwischen
Sassnitz und Trelleborg am 7. Juli 1909 eröffnet. Seit der Verlagerung
des Fährverkehrs nach Mukran im Jahr 1998 beginnt eine Umgestaltung
des gesamten Stadthafens, in derem Ergebnis er zu einem ganz besonderen
Erlebnisbereich werden soll. Ein Urlaubermagnet ist er indes schon heute.
Wenn Du Dich vor Ort eingehend mit der Entwicklung der Fischerei und des
Stadthafens vertraut machen möchtest, dann ist ein Besuch des "Sassnitzer
Fischerei- und Hafenmuseums" empfehlenswert. Im Hafenbereich
ist zudem ein "Museum für
Unterwasserarchäologie" entstanden.
Touristische Besonderheiten Im Jahr 1999 feierte Sassnitz den 175.
Jahrestag des Beginns seiner Badetradition. In dieser Traditionspflege
wurde also das Jahr 1824 zum Ausgangspunkt genommen. In jenem Jahr weilte
die Familie des damals sehr bekannten Berliner Theologen Schleiermacher
zum Ferienaufenthalt in Sassnitz, das zu jener Zeit noch ein Fischerdorf
war.
Im Jahr 1906 wurde es mit dem benachbarten Bauerndorf Crampas zu einer
Gemeinde vereinigt. Zu jenem Zeitpunkt waren schon zahlreiche Hotels und
Villen entstanden. Als die Zeit der Damen-, Herren- und Familienbäder
vorüber war, von deren Laufstegen man zum Schwimmen in
die Ostsee gelangte, wurde der vorwiegend steinige Strand zum Sassnitzer
Konkurrenznachteil.
Binz
und andere Bäder mit ihrem feinen Sandstrand begannen Sassnitz in
der Gunst der Feriengäste zu überholen. Auf den Schwimmspaß
braucht man indes heute in Sassnitz nicht einmal zur Winterzeit verzichten,
denn zum unübersehbar höchsten Hotel des Ortes, dem Rügen-Hotel,
gehört auch eine Schwimmhalle mit Saunabereich.
Sassnitz ist heute ein idealer Ferienort für Gäste, die die
besondere Atmosphäre einer kleinen Hafenstadt geniessen wollen, um
von hier zu Sandstränden und Wanderungen sowie zu Schiffsfahrten
aufzubrechen. Hervorzuheben ist dabei, dass die Stadtbebauung von Sassnitz
unmittelbar an den nördlich von ihm gelegenen Nationalpark Jasmund
mit seiner Kreideküste und dem herrlichen Buchenwald angrenzt.
Empfehlenswert ist unter anderem eine Wanderung
von der an den Buchenwald grenzenden nördlichen Sassnitzer Wohnbebaung
entlang der Nationalparkkreideküste bis zum berühmten Königsstuhl
(siehe: Wandertips im Nationalpark Jasmund.)
|
Sport-Hobby |
Hot-LinksTravel Charme
Urlaub & Wellness:
Hotels Rügen
Veranstaltungen auf der der Insel Rügen
Lastminute auf
der Insel Rügen:
Freie Zimmer
Autoversicherung:
Welche ist notwendig?
Versicherung:
Welche ist notwendig?
Erlebnisangebote auf dem Bauernhof Kliewe
[home][ostsee-news][guide][sport][wellness][club][hotels][fotos][shop]
Ostsee-Guide: www.kreidefelsen.de © kreidefelsen gbr
[kontakt]