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Urlaub
an der Ostsee
Kraniche an der Ostsee-Küste. Kranichfahrten mit der Reederei Kipp Alljährlich im September und Oktober bietet sich an der vorpommerschen Ostseeküste ein Naturschauspiel der besonderen Art. Tausende Kraniche verweilen im Herbst vor ihrem Weiterflug in den Süden in einer der schönsten Küstenregionen Norddeutschlands. Viele Menschen möchten dieses Spektakel der Wirklichkeit erleben, doch hautnahe Begegnungen mit den majestätischen Schreitvögeln bleiben die Ausnahme. Eine besondere Möglichkeit zur Kranichbeobachtung bietet die Reederei Kipp in Zusammenarbeit mit dem Rügener Naturfotografen und Schriftsteller Rico Nestmann. Mit dem Ausflugsschiff „Wappen von Breege“ geht es jedes Jahr im September und Oktober vom Hafen Breege aus zu einer Tour in den Großen Jasmunder Bodden, die an der Schwelle zum Naturschutzgebiet „Spycker See“ endet. Hier befindet sich einer jener Schlafplätze, die von den Kranichen bei der Herbstrast traditionell angesteuert werden. 2.000 bis 3.000 Vögel suchen hier in den Flachwasserbereichen des Großen Jasmunder Boddens sowie auf einer Sandbank im Mittelsee einen Platz für die Nacht. Wenn sich die Kraniche bei einsetzender Dämmerung von den gegenüberliegenden Futterflächen nahe Bobbin, Polchow und Sagard erheben und den malerisch gelegenen Schlafplatz ansteuern, ist das von Bord des Fahrgastschiffes aus gut zu sehen. Rico Nestmann, der die „Vögel des Glücks“ seit vielen Jahren beobachtet und fotografiert, erzählt an Deck viel Wissenswertes über die grauen Eminenzen. Als Service bietet die Reederei Kipp einen Fernglasverleih an. Wenn die Lichter sanft entschwunden sind, macht sich die „Wappen von Breege“ auf den Heimweg. Während der Rückfahrt zeigt Rico Nestmann in einem interessanten Vortrag über die „Vögel des Glücks“ einige seiner besten Kranichfotografien, die auch im neuen Bildband des Rüganers „Kranichrastplatz Ostseeküste“ (ISBN 978-3-934162-04-4) zu finden sind. Viele Stunden des Ausharrens und Verweilens im Verborgenen waren notwendig, um das faszinierende Leben der grauen Glücksvögel verfolgen zu können. Karten für die Kranichfahrten bei der Reederei Kipp:
Link zu den Karten für die Kranichbeobachtung: Sie
suchen eine Unterkunft in idealer Lage Hier unsere Empfehlung: Blockhäuser bzw. Doppelzimmer für 2 bis 4 Personen in ruhiger Lage auf der Insel Rügen. Ab Mitte September idealer Ort zum Beobachten der Kraniche. Durchziehende Wildgänse machen ab Oktober Rast in unmittelbarer Nähe. Weitere Infos hier: www.kranichrast-sagard.de Kraniche
an der Ostsee im Frühjahr
Hier
der Link zu rastenden Kranichen: Bild
der Woche
Weitere Kranich-IInformationen. Jedes Jahr im Herbs: Kraniche an der Ostseeküste Über
40.000 Kraniche können sich jedes Jahr im Herbst an der Ostseeküste
ungestört Reserven für den langen Flug nach Südspanien
anfressen, ohne den Landwirten in der Region zu schaden, da es gelungen
ist, ausreichend Fütterungsflächen für die Vögel
zur Verfügung zu stellen. Dies kostet nur die Hälfte der bisherigen Entschädigungsmaßnahmen für die Landwirte und schützt
die Kraniche vor mutwilliger Vertreibung. Zu diesem Ergebnis kam im Jahr
2000 eine Studie, die die Umweltstiftung WWF-Deutschland gemeinsam
mit Kranichschutz Deutschland zum Auftakt der ersten "Woche des Kranichs"
vorgestellt hat.
Zur
Tradition wurde inzwischen die "Woche des Kranichs". "Mit
der Woche des Kranichs wollen wir deutlich machen, dass Naturschutz allen
dient: Die steigenden Übernachtungszahlen zur Kranichzugzeit zeigen,
dass die Kraniche zu einem Tourismusmagnet für die Region geworden
sind", sagte Günter Nowald, Leiter des Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf. Trotz
den genannten Erfolge sind die Kraniche auch Störungen ausgesetzt:
Trockenlegung von Feuchtgebieten und Forstwirtschaft in Erlen- und Birkensümpfen
während der Brut und Aufzucht gefährden die Brutplätze
des Kranichs. Während des Zuges sind es vor allem einzelne Sportbootfahrer
oder Besucher der Nationalparkregion, die sich nicht an die Regeln
halten und Fraß- wie Schlafplätze stören.
Der WWF engagiert sich daher für eine verbesserte Befahrensregelung
auf den Vogelgewässern in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung.
Störungen von Kranichen an ihren Schlafplätzen sollten unbedingt
der Wasserschutzpolizei, dem Nationalparkamt oder dem WWF gemeldet werden.©
Text mit freundlicher Genehmigung des WWF Deutschland. "Kraniche in der Rügen-Bock-Region ein Gewinn für Wirtschaft und Natur" erhalten Sie von: Günter Nowald, Kranich - Informationszentrum, Tel. 038323-80540 und Alfred Schumm, WWF- Projektbüro Ostsee, Tel. 03831-280701 / 0170-5806437
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