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Tierfunde, Totfundmeldungen: Belohnung für die Meldung von
tot aufgefundenen Meeressäugern (Robben, Wale)
Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund bittet um Unterstützung:
Auch in der Ostsee gibt es Robben und Wale. Aber sie sind
sehr selten geworden, in ihrem Bestand gefährdet und bedürfen
unseres Schutzes.
An der Küste Mecklenburg-Vorpommerns kann man diese Tiere aber gelegentlich
noch beobachten, tote Exemplare werden manchmal an den Strand gespült.
Zudem verenden einzelne Tiere als unbeabsichtigte Beifänge
in der Fischerei.
Um den Bestand dieser Meeressäugetiere einschätzen zu können,
um die Art sicher zu bestimmen, um Alter und Geschlecht feststellen
zu können, um Krankheiten und Todesursachen zu ermitteln, ist es
wichtig, daß alle Beobachtungen und Totfundmeldungen so schnell
wie möglich zum Deutschen Meeresmuseum in Stralsund gelangen. Nur
so können die Tiere umgehend geborgen, sachkundig untersucht
und die Beobachtungen ausgewertet werden.
Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund ist in Mecklenburg-Vorpommern für
die wissenschaftliche Erfassung der Meeressäugetiere verantwortlich. Belegstücke bleiben in den Sammlungen des Museums auf Dauer
erhalten.
Bitte, helfen Sie bei der Arbeit zum Schutz der Robben und Wale in
unserer Ostsee. Für jeden Meeressäuger, der als Totfund
oder Beifang für das Meeresmuseum geborgen werden kann, zahlt das Deutsche Meeresmuseum
dem Melder/Überbringer eine Belohnung von 50.- Euro.
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Kegelrobbe: Schwarzer langer, kegelförmiger
Kopf größer als Seehund, erwachsene Männchen bis 3,0 m lang
Fellzeichnung variabel, oft kontrastreich schwarzfleckig |
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Seehund:
Kopf rundlicher als bei der Kegelrobbe kleiner als Kegelrobbe, erwachsene
Männchen bis 1,7 m Zeichnung variabel, meist verwaschen
braun oder grau mit dunkleren Flecken |
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Schweinswal:
Länge bis 1,8 m Oberseite schwarz, Unterseite grauweiß Rückenfinne
kurz und annähernd dreieckig |
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Bitte
melden Sie Ihre Beobachtungen und Totfunde möglichst umgehend perTelefon und schicken Sie unbedingt diesen Bogen per Post oder
Fax zum Deutsches Meeresmuseum.
Für jeden Meeressäuger, der als Totfund oder Beifang für
das Meeresmuseum geborgen werden kann, zahlt das Museum dem Melder/Überbringer 50 Euro!
Meldungen
an:
Katharinenberg 14/20
18439 Stralsund
Tel. 03831 / 2650-12 oder -39
Fax 03831 / 2650-60
Dip.-Biol. Klaus Harder
Mehr Infos zum Umgang mit Tierfunden hier: www.meeresmuseum.de/wissenschaft/tierfunde.htm
Weitere Naturseiten bei www.kreidefelsen.de:
Robben und Seehunde an der Vorpommerschen Küste
Robben und Seehunde auf Rügen (früher
und heute)
Walfund und Schwertfisch
im Netz (1999 mit Fotos)
Archäologiemuseum Sassnitz
Meeresmuseum
Stralsund
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