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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Adler-News: Seeadler an der Ostseeküste von Editorial (ur). Mit Adler-News sind auf dieser Seite keine News zu den Adler-Schiffen gemeint, die man vielerorts mit unterschiedlichen Schiffsnamen entlang der Ostseeküste von Schleswig-Holstein über Rügen bis Usedom antrifft und deren Ausflugsangebote auch bis nach Polen führen. Vielmehr finden Sie weiter unten auf dieser Seite News zu einem der imposantesten Bewohner der Ostseeküste, dem Adler. Zwar ist uns noch keiner vom Darß über Rügen bis Usedom vor die Kamera gekommen, aber Fotos von Seeadlern und weiteren Adlern kann man heute problemlos zum Beispiel mit google oder wikipedia finden. Mit ungekürzten Mitteilungen zur Adler-Problematik, die Naturschutzverbände an die Medien übermitteln, sieht es da schon anders aus. Weiter unten auf dieser Seite finden Sie in unseren ausführlichen News für den Urlaub an der Ostsee die aktuellste dieser Adler-News, die uns heute der WWF Deutschland übermittelte: Seeadler wurden in Schleswig-Holstein Opfer www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 1. Februar 2011 Seeadler wurden in Schleswig-Holstein Opfer Ostsee / Schleswig-Holstein (ur). Der WWF Deutschland übermittelte uns heute die folgenden Informationen zum Thema "Adler im Visier von Giftmischern. WWF bietet 5000 Euro Belohnung für sachdienliche Hinweise": Berlin, Mölln, 1. Februar 2011 - Mindestens vier Seeadler sind in den zurück liegenden Monaten in Schleswig-Holstein Opfer präparierter Giftköder geworden. Nach den jetzt abgeschlossenen Untersuchungen des Berliner Leibniz Instituts für Zoo- und Wildtierforschung ist klar, dass auch der zuletzt aufgefundenen Adler durch das Insektengift Mephinphos ums Leben gekommen ist. Das tödliche Gift ist in Deutschland bereits seit 1990 verboten. Nachdem sich die Fälle auch in anderen Bundesländern häufen, drängt der WWF Deutschland auf rasche Aufklärung. Allein in der Gemeinde Gothendorf in Ostholstein fand man drei verendete Tiere. Um die Täter zu überführen, setzt der WWF eine Belohnung von 5.000 Euro für sachdienliche Hinweise aus. Die Giftattacken gefährden eine der größten Erfolgsgeschichten des Artenschutzes in Deutschland. Neben Jagd und Lebensraumverlust machte der massive Einsatz des Pflanzenschutzmittels DDT dem majestätischen Vögeln mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,5 Metern das Überleben schwer. Mitte des vergangenen Jahrhunderts standen die Seeadler fast überall in Europa am Rand des Aussterbens. Erst durch das DDT-Verbot in den 70er Jahren und massive Schutzbemühungen bekam der deutsche Wappenvogel wieder Aufwind. Zuletzt wurden hierzulande rund 650 Brutpaare gezählt. Nach Angaben des WWF hat sich ihre Zahl seit 1980 damit fast verfünffacht. "Es muss alles getan werden, um den Giftmischern ihr schmutziges Handwerk zu legen", fordert Sabine Reichle, Naturschutzreferentin beim WWF in Mölln. "Die Vorfälle bedrohen die gemeinsamen Erfolge des Seeadlerschutzes". Das Umweltministerium in Schleswig-Holstein und der Landesjagdverband haben Strafanzeige gestellt. Es wird vermutet, dass die Täter es nicht gezielt auf Adler abgesehen hatten, sondern ihren Tod in Kauf genommen haben. "Noch immer legen einzelne verantwortungslose Menschen vergiftete Köder aus, um sich Füchse, Krähen oder andere fleischfressende Tiere vom Hals zu halten, die sie als Konkurrenz empfinden", kritisiert der WWF. Um das Problem in den Griff zu bekommen, ist man auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle oder die Projektgruppe Seeadlerschutz, Tel. 0431-880 4501 oder mobil 0171 920 6562 entgegen. News von der Ostsee und der
Ostseeküste News-Chronik und Link zur tagesaktuellen News hier: News für den Urlaub |
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