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Infos für Segler (Schiffsausflüge mit diesem Link: Schifffahrt)
Die
Gefahren in der Ostsee
sollten von Seglern nicht unterschätzt werden

Die Ostseegewässer rund um Rügen wurden 1990 wieder für die zivile Schiffahrt geöffnet.
Somit gibt es nocht nicht so sehr viele Häfen um Zuflucht bei Sturm
zu suchen. Fast überall kann man sehr dicht ans Ufer heran, auch
mit großen Booten.
Nur an wenigen Stellen gibt es Steine, vorwiegend an Landspitzen. Die
Ostsee ist im gesamten ein sehr flaches Meer, die tiefste Stelle beträgt
160 m.
Die Ostsee hat nur einen geringen Salzgehalt von einem Prozent da sie
von vielen Flüssen gespeist wird. Die wegen des geringen Wasseraustauschs
mit anderen Meeren besonders empfindliche Ostsee halten die meisten Biologen
für ein sterbendes Meer, das nur durch energische Anstrengungen aller
Anrainerstaaten gerettet werden könnte.
Von vielen Seglern wird die Ostsee unterschätzt. Trotz das es sich
um ein Binnenmeer handelt, können sich riesige Wellenberge aufbauen.
Den täglichen Wetterbericht zu hören ist das mindeste was man an Vorkehrungen treffen sollte.
Wer mit der See unerfahren ist und eine Yacht gechartert hat, sollte sich
nicht übernehmen und kein Risiko eingehen.
Im Mai bis Juni ist die See meistens sehr ruhig. Und doch gibt es immer
wieder Unfälle wenn Yachten bei ablandigen Wind oder bei Flaute direkt
am Strand ankern. Nachts kann der Wind drehen und die Schiffe liegen in
der Brandungszone. Wenn dann der Anker nachgibt sieht es sehr schlecht
aus.
Allein
1998 hat der DGzRS-Rettungsflotte
- 445
Menschen aus Seenot gerettet,
- 1355
Menschen aus kritischen Gefahrensituationen befreit,
- 122
mal Schiffe vor dem Totalverlust bewahrt und
- 909
Hilfeleistungen für Wasserschiffe aller Art erbracht.
Diese
Zahlen sprechen für sich.
Jollensegler sollten beachten, daß das Wasser in der See gegenüber
dem Bodden auch
im Sommer recht kalt sein kann. Das kann beim Kentern gefährlich
werden da man schnell auskühlt.
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