|

|
|
Wo fange ich welchen Fisch? Fischvorkommen in der Ostsee und im Bodden rund um Rügen.

1 Aal 2 Barsch 3 Dorsch 4 Flunder und Scholle
5 Hecht 6 Zander 7 Hering 8 Meerforelle
9 Hornfisch 10 Plötz 11 Blei
Siehe
auch Fischarten !
Hier
auch der Hinweis auf die besondere Bedeutung von Dorsch und Hering
für die Berufsfischer in Mecklenburg-Vorpommmern und Schleswig-Holstein. Das wird insbesondere bei der jährlichen Quotenvergabe deutlich.
Herings- und Dorschfangquote in der Ostsee 2007
„ Die Kommission der Europäischen Gemeinschaft hat offiziell mit der Verordnung Nr. 1941/2006 die Festsetzung der Fangmöglichkeiten und Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände in der Ostsee veröffentlicht “, teilt der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus mit. Demnach betragen die deutschen Heringsquoten in der westlichen Ostsee 27.311 Tonnen für 2007. Das sind über 1000 Tonnen mehr als für 2006 (26.207 Tonnen). Für die östliche Ostsee hat Deutschland 774 Tonnen erhalten, 2006 waren 676 Tonnen.
Auch beim Dorsch wurden die Quoten leicht angehoben. Waren es in der westlichen Ostsee 2006 noch 5.697 Tonnen, so sind es für 2007 6.061 Tonnen. In der östlichen Ostsee können 2007 4.143 Tonnen gefischt werden. 2006 waren es nur 3.729 Tonnen.
Die Aufteilung der Quoten auf die Fischer in den einzelnen Bundesländern wird derzeit noch diskutiert. Mit einer Entscheidung durch die zuständige Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung wird im Januar gerechnet. Minister Dr. Till Backhaus hat sich auch in diesem Jahr wieder dafür eingesetzt, dass der Anteil vor allem beim Dorsch für die Fischer aus Mecklenburg-Vorpommern besser ausfallen wird als in den vergangenen Jahren.
Neben den Quoten hat die Kommission mittlerweile umfangreiche bürokratische Zusatzregelungen geschaffen, die nach Ansicht des Ministers in erster Linie den bürokratischen Aufwand immens erhöht haben, ohne dass ein Effekt zu erkennen war. „Die Kommission redet zwar von Wiederauffüllungsplänen und von Mehrjahresplänen für den Dorsch, versteht darunter aber lediglich Verbote und wartet ansonsten ab, was passiert. Die Landesregierung hat in der Vergangenheit hingegen nicht nur immer wieder Vorschläge gemacht, wie der enorme bürokratische Aufwand verringert werden kann. Sie plant viel mehr durch das vorgesehene Dorschprojekt einen aktiven Beitrag zur Stabilisierung der Dorschpopulation in der westlichen Ostsee zu erreichen. Hier würden wir uns eine aktive Unterstützung durch die Kommission und den Bund wünschen.“
Nach den Vorstellungen der Europäischen Kommission darf in der Zeit vom 1.Januar bis 7. Januar, vom 31. März bis 1. Mai sowie am
31. Dezember kein Dorsch gefangen werden. Außerdem müssen darüber hinaus durch die Mitgliedsstaaten weitere 77 Tage festgelegt werden, an denen nicht gefischt werden darf. Der Beifang beim Fischen auf andere Arten wurde reduziert, so dass die Wahrscheinlichkeit größer wird, dass vermehrt tote Dorsche einfach über Bord geworfen werden müssen. Neben Fangverbotszonen hat die Kommission schon vor 2 Jahren so genannte spezielle Fangerlaubnisse eingeführt. Dies führte im letzten Jahr dazu, dass ein Jungfischer auf Rügen, der ein eigenes Unternehmen gründen wollte, trotz genehmigter Fangkapazitäten und ausreichender individueller Quoten keine Dorsche fangen durfte. Hier, so der Minister, scheinen meine Einwendungen geholfen zu haben. Die Kommission hat eine Regelung geschaffen, die es dem Mitgliedsstaat erlaubt eine Dorschfanglizenz zu erteilen, wenn mindestens gleichwertige Kapazitäten vom Fischfang abgezogen werden.
Weitere
Infos an: redaktion@kreidefelsen.de

Sie möchten hier mit Ihrem Angebot für Urlauber auf
der Ostsee und an der Ostseeküste
vertreten sein?
Dann schreiben Sie uns: Mailadresse
|

Rückblick: Karlchens verrückte Spaßregatta
 |